Nationaltrainer mit spitzer Bemerkung
Nach Klopp-Gerüchten: Schalker entscheidet sich gegen den DFB
17.09.2026 – 16:20 UhrLesedauer: 2 Min.
Vor Klopps DFB-Nominierung gab es Gerüchte um einen Abwerbeversuch von Soufiane El-Faouzi. Jetzt herrscht Klarheit um den Schalker – während sich ein Nationaltrainer eine Spitze nicht verkneifen kann.
Der Schalker Mittelfeldspieler Soufiane El-Faouzi hat sich für die marokkanische Nationalmannschaft entschieden. Der 24-Jährige war zuvor als Kandidat für das DFB-Team von Bundestrainer Jürgen Klopp gehandelt worden. Nun steht er im marokkanischen Kader für die kommenden Länderspiele. Damit sollte ein Verbandswechsel künftig kein Thema mehr sein.
Im Mai hatte El-Faouzi bereits ein Testspiel für Marokko gegen Burundi bestritten – die Nordafrikaner gewannen 5:0. Festgespielt hat er sich damit in der Nationalmannschaft aber bisher nicht. Für die WM wurde El-Faouzi nicht berücksichtigt.
Ringen um Ebnoutalib
Der gebürtige Siegener steht jetzt im 29-köpfigen Aufgebot für die Afrika-Cup-Qualifikationsspiele gegen Gabun (25. September in Rabat) und Lesotho (29. September in Bloemfontein/Südafrika) sowie für das Testspiel gegen Ghana am 4. Oktober in Tanger.
Nicht im Kader steht Younes Ebnoutalib von Eintracht Frankfurt. Der gebürtige Frankfurter hatte eine Einladung von DFB-Bundestrainer Klopp angenommen. Marokkos Nationalcoach Mohamed Ouahbi äußerte sich dazu bei dessen Kaderbekanntgabe. Marokko habe den Spieler „schon seit der letzten Saison“ auf dem Schirm gehabt, „er hatte ein für uns interessantes Profil“, sagte Ouahbi.
„Wir stehen auf Platz sechs“
„Ich habe mit ihm telefoniert und ihm das Projekt Marokko erläutert – ohne ihm irgendetwas zu versprechen.“ Ebnoutalib hätte eine Berufung verdient gehabt, habe sich aber anders entschieden. Ouahbi schloss: „Die Sache ist erledigt. Wir stehen auf Platz sechs der Weltrangliste und machen weiter.“ Eine Spitze Richtung Deutschland? Die DFB-Elf belegt Platz 12.
Neben El-Faouzi stehen vier weitere Bundesligaspieler im Kader: Ismael Saibari vom FC Bayern München, Zakaria El Ouahdi vom Hamburger SV, Neil El Aynaoui von RB Leipzig und Bilal El Khannouss vom VfB Stuttgart. Angeführt wird das Team von Achraf Hakimi. Der Verteidiger gewann mit Paris Saint-Germain zuletzt die Champions League.