Helikopterflug, Intensivstation, Geburtstagspläne
Heinz Hoenig im Krankenhaus – so geht es ihm jetzt
15.09.2026 – 13:56 UhrLesedauer: 2 Min.
Seit Jahren gilt Heinz Hoenigs Gesundheitszustand als kritisch. Klinikaufenthalte und verschiedene Rückschläge mehren die Sorgen um den Filmstar. Und jetzt?
Das neueste Drama begann am Sonntagvormittag: Heinz Hoenig fühlte sich unwohl und wurde von seiner Frau Annika in ein 17 Kilometer entferntes Krankenhaus gefahren. Die Ärzte dort schlugen Alarm und ließen den 74-Jährigen per Helikopter in die nächstgelegene Universitätsklinik nach Magdeburg fliegen. So schilderte es das Management des Schauspielers t-online. Zuerst berichtete die „Bild“ über den Krankenhausaufenthalt.
In Magdeburg sei Hoenig zunächst intensivmedizinisch behandelt worden. Am Montag habe es dann Entwarnung gegeben. Hoenig, so bestätigt es sein Management auch am Dienstag auf Nachfrage, werde derzeit auf einer regulären Station beobachtet. Es gehe darum, ihn vor Ort „engmaschig überwachen“ zu können, berichtet Heinz Hoenigs Manager Jürgen Evers und verweist darauf, dass noch „weitere Untersuchungen“ anstehen.
„Nichts Lebensbedrohliches“ bei Hoenig
Doch Evers gibt Entwarnung: Es sei „nichts Lebensbedrohliches“. Man wolle nun abwarten, wie es Hoenig in den nächsten Tagen geht, dann könne er schon bald aus der Klinik entlassen werden. Ob er seinen 75. Geburtstag am 24. September in seinem Haus im Harz verbringen kann, sei unklar. Zum aktuellen Zeitpunkt lasse sich keine genaue Aussage über seinen Entlassungszeitpunkt treffen, so Hoenigs Management.
Annika Kärsten-Hoenig befindet sich derweil an der Seite ihres Ehemannes. „Das Umfeld“ kümmere sich um die zwei gemeinsamen Kinder, heißt es auf Nachfrage von t-online. So kann die 34 Jahre jüngere Ehefrau, mit der Hoenig seit 2019 verheiratet ist, ihrem Mann vor Ort in Magdeburg beistehen.

Sie kümmert sich seit Jahren um die Gesundheitsversorgung des Filmstars, regelt auch alle Angelegenheiten rund um Krankenkasse und Co. für Heinz Hoenig. Seit dem 1. April 2026 ist der 74-Jährige für einen monatlichen Beitrag von rund 1.000 Euro bei einer deutschen Krankenversicherung basisversichert. Zuvor stand er jahrelang ohne Versicherungsschutz da, seine Frau organisierte aufgrund seiner zahlreichen Klinikaufenthalte Spendenaufrufe.
Künstliche Ernährung kostet 1.300 Euro im Monat
Seit einer Not-OP im Jahr 2024 lebt Heinz Hoenig ohne Speiseröhre und wird dauerhaft künstlich ernährt. Wie Annika Kärsten-Hoenig vor einiger Zeit publik machte, koste allein diese Form der Ernährung monatlich 1.300 Euro.
Um die hohen Gesundheitskosten stemmen zu können, nahm die 41-Jährige erst kürzlich an einer TV-Show teil. In „Villa der Versuchung“, einem Format, das bereits im Februar dieses Jahres aufgezeichnet wurde und gegenwärtig bei Sat.1 ausgestrahlt wird, spielte sie um eine Gewinnsumme von bis zu 250.000 Euro. Doch Kärsten-Hoenig brach die Show ab – und erhielt somit nur die vereinbarte Teilnahmegage.