Fantasy-Hit: George Lucas schrieb diesen Film für einen besonderen Schauspieler
Aktualisiert am 04.09.2026 – 06:40 UhrLesedauer: 2 Min.
„Willow“: Warwick Davis spielte bei der Entwicklung des Filmes eine wichtige Rolle. (Quelle: Mary Evans Picture Library via www.imago-images.de/imago)
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Von der Kritik belächelt, von Fans gefeiert: Der Märchen-Kultfilm „Willow“ verbindet Fantasy mit Elementen der „Star Wars“-Saga.
Nach dem Erfolg seiner ersten „Star Wars“-Trilogie wandte sich Produzent George Lucas neuen Projekten zu, blieb aber der Fantastik treu. Er schuf eine märchenhafte Geschichte über Zwerge, Zauberer und mutige Krieger. Dabei ließ er sich stark von Warwick Davis inspirieren, der bereits in „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ für Lucas vor der Kamera stand.
Darum geht es in „Willow“
Die grausame Königin Bavmorda (Jean Marsh) fürchtet eine Prophezeiung, die ihren Sturz durch eine mutige Frau vorhersagt. In Panik befiehlt sie, alle neugeborenen Mädchen zu töten. Doch der Zwerg Willow (Warwick Davis) rettet die kleine Elora und löst damit ein Abenteuer aus, das er nicht erahnen konnte.
Willow soll Elora nach Tir Asleen bringen, um sie vor Bavmordas Rache zu schützen. Auf der Reise schließt sich ihnen der Krieger Madmartigan (Val Kilmer) an. Doch nicht alle Gefahren lassen sich abwehren, denn Bavmordas dunkle Mächte sind ihnen längst auf den Fersen.
So sehenswert ist „Willow“
Das Publikum liebte die fantasievolle Geschichte und sorgte dafür, dass sich der Film des späteren Oscar-Preisträgers Ron Howard zum Kult entwickelte. Auf der Bewertungsseite „Rotten Tomatoes“ erhält „Willow“ 79 Prozent.
Das Publikum liebte die fantasievolle Geschichte, und der Film des späteren Oscar-Preisträgers Ron Howard wurde zum Kult. Auf der Bewertungsplattform „Rotten Tomatoes“ erreicht „Willow“ vom Publikum 79 Prozent.
Die Kritiker zeigten sich weniger begeistert: Mit 53 Prozent bewerten sie den Film als Mischung aus „Star Wars“ und bekannten Märchenmotiven, wie das Entertainment-Magazin „Mental Floss“ berichtet. Die internationale Filmdatenbank „IMDb“ vergibt 7,2 von zehn Sternen.
Der Fantasy-Film läuft am Sonntag, 6. September 2026, um 20.15 Uhr auf Tele5. Wer die Ausstrahlung verpasst, kann den Film alternativ bei Disney+ streamen.
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George Lucas und die Entstehung von „Willow“
Warwick Davis, der Willow verkörpert, erzählte im Interview mit dem Filmmagazin „The A.V. Club“, dass George Lucas mehrere Jahre an der Idee arbeitete. Während der Dreharbeiten zu „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ nahm die Geschichte Gestalt an. „George sagte nur, dass er eine Idee habe und an mich denke, während er die Geschichte schrieb“, so Davis laut „Mental Floss“.
Für die Produktion war Davis unverzichtbar. Als Disney+ 2023 eine Serie zur Vorlage ankündigte, hofften Fans auf seine Rückkehr. Doch nach nur einer Staffel stellte Disney die Serie ein.
Val Kilmer als Madmartigan
Neben Warwick Davis prägte Val Kilmer den Film als Krieger Madmartigan. Doch die Produzenten hatten zunächst andere Kandidaten im Blick. Neben Kilmer, der schließlich die Rolle erhielt, war auch John Cusack im Gespräch. Der Schauspieler, bekannt aus Filmen wie „Sixteen Candles“ und „Stand By Me“, zählte in den 1980er-Jahren zu den Publikumslieblingen.
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