Herbst steht in den Startlöchern
Tschüss, Sommer: Radikaler Wetterwechsel angekündigt
26.08.2026 – 15:25 UhrLesedauer: 3 Min.
In Hamburg laufen die letzten sonnigen Sommertage an. Danach bricht eine Kaltfront die Wärme abrupt und leitet den Spätsommerwechsel ein.
Hamburg erlebt gerade die letzten Züge einer sommerlichen Hochdruckphase, doch der Umschwung steht unmittelbar bevor. Wer die kommenden Wetter-Tage überblicken will, muss drei Abschnitte unterscheiden: zwei strahlende Sommertage, einen markanten Wettersturz in der Nacht zum Freitag und eine anschließend unbeständige, deutlich kühlere Phase, die sich bis weit in die erste Septemberwoche hineinzieht.
Mittwoch und Donnerstag gehören noch ganz dem Sommer. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) meldet für Mittwoch heiter bis sonniges Wetter bei Höchstwerten um 26 Grad, am Donnerstag klettert das Thermometer laut DWD sogar auf bis zu 27 Grad – einzelne Modelle beim Wetterportal Kachelmannwetter.com rechnen in der Spitze mit 28 bis 29 Grad. Regen ist an beiden Tagen praktisch ausgeschlossen, die Niederschlagswahrscheinlichkeit liegt unter zwei Prozent, und die Sonne scheint neun bis zehn Stunden lang. Der Wind weht mäßig aus Ost bis Südost, an der Küste etwas frischer und böig. Nachts kühlt es auf angenehme 15 bis 17 Grad ab – zwei perfekte Hochsommertage also, wie man sie Ende August nicht selbstverständlich bekommt.
Wetterwechsel angekündigt: örtliche Unwettergefahr
Der Kipppunkt kommt in der Nacht von Donnerstag auf Freitag. Der DWD formuliert es unmissverständlich: wechselnd bis stark bewölkt, gebietsweise Regen, teils schauerartig verstärkt oder gewittrig durchsetzt, örtlich mit Unwettergefahr. Was hier passiert, ist der Durchgang einer Kaltfront, die die warme Luft der Vortage abrupt verdrängt. Am Freitag selbst dominieren dann Wolken und zeitweise schauerartiger Regen mit eingelagerten Gewittern. Die Höchsttemperatur erreicht laut DWD noch 25 Grad in Hamburg, fühlt sich aber durch den auffrischenden Wind deutlich kühler an. Die Sonne zeigt sich kaum noch – die Modelle rechnen mit höchstens einer Stunde Sonnenschein am gesamten Tag. An Niederschlag fallen voraussichtlich ein bis zwei Millimeter, lokal bei Gewittern auch mehr. Der Wind dreht im Tagesverlauf von Südost auf Südwest.

Das Wochenende bleibt unbeständig. Der DWD prognostiziert für Samstag wechselnd bis stark bewölkte Verhältnisse mit weiteren Schauern und Gewittern bei nur noch rund 21 Grad. Der Südwestwind frischt merklich auf, in Böen wird es stark, an der Küste teils stürmisch. In der Nacht zum Sonntag gehen die Schauer weiter, die Tiefstwerte sinken auf 14 bis 15 Grad. Auch der Sonntag bringt keine durchgreifende Besserung, sondern weiterhin wechselhaftes Wetter bei ähnlichen Temperaturen und gelegentlichen Schauern.