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Sport

Schalke quält sich in Verlängerung gegen Halleschen FC weiter

wochentlich.deBy wochentlich.de25 August 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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DFB-Pokal

Im Nachsitzen: FC Schalke quält sich weiter


Aktualisiert am 24.08.2026 – 23:20 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Edin Džeko (Mitte) jubelt: Er erzielte zwei Treffer. (Quelle: Hendrik Schmidt/dpa)

Gegen den Halleschen FC fängt sich der FC Schalke 04 ein spätes Gegentor und muss in die Verlängerung. Dann jubelt der Bundesligist aber gleich mehrfach.

Der FC Schalke 04 hat es im Nachsitzen in die zweite Runde des DFB-Pokals geschafft. Bei Regionalligist Hallescher FC setzte sich der Bundesliga-Aufsteiger erst in der Verlängerung mit 5:2 (0:1, 2:2) durch.

Dabei war es der Außenseiter, der den ersten Schlag setzte und in der 45. Minute durch Vin Kastull in Führung ging. Erst in der 62. Minute gelang Schalke durch Dejan Ljubičić der Ausgleich. Ein durchaus kontroverser Elfmeter, den Edin Džeko sicher verwandelte (81.), brachte Schalke dann in Front, doch in der ersten Minute der Nachspielzeit erzwangen die Gastgeber durch Niclas Stierlin doch noch die Verlängerung. Dort waren es dann Moussa Sylla (98.), Junior Adamu (105.+1) und nochmal Džeko (117.), die Schalke doch noch in die zweite Runde einziehen ließen.

So lief das Spiel

Wie erwartet hatten die Königsblauen viel Ballbesitz und bestimmten das Spiel. Allerdings leisteten sie sich immer wieder Ungenauigkeiten im Passspiel. In der 14. Minute ging erstmals lautstarker Jubel durch das Leuna-Chemie-Stadion, gefolgt von der Tormusik. Die 14.000 Zuschauer glaubten, der bei RB Leipzig ausgebildete Fabrice Hartmann habe per Freistoß getroffen – doch der Ball landete lediglich im Außennetz.

Die Gastgeber zeigten sich anschließend deutlich verbessert. Von einem Drei-Klassen-Unterschied war kaum etwas zu erkennen, Halle hielt mutig dagegen und setzte immer wieder eigene Akzente.

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Kurz vor der Pause rettete Halles Torwart Luca Bendel (36.) seine Mannschaft vor dem Rückstand. Einen Schuss von Sylla aus kurzer Distanz klärte er auf der Linie. Stattdessen waren es anschließend tatsächlich die Hallenser, die in Führung gingen. Nach einer Ecke bekamen die Schalker den Ball nicht aus der Gefahrenzone. Stierlin köpfte ihn in Richtung Kastull, der kompromisslos vollendete.

Die Schalker kamen mit Wut im Bauch aus der Kabine. Zwar übernahmen die Gäste in der zweiten Hälfte zunehmend die Kontrolle, klare Torchancen blieben zunächst jedoch aus.

Dann fand der eingewechselte Adamu mit einem Traumpass Adil Aouchiche. Dessen Querpass in die Mitte verwertete Ljubičić zum Ausgleich. Anschließend brachte Schalke mit Džeko und Robin Gosens, der damit erstmals für S04 auflief, weitere prominente Verstärkung.

Der Bosnier Džeko war es schließlich, der den Bundesligisten in Führung brachte. Nach einem Foul von Kastull an Sylla behielt der Routinier die Nerven vom Elfmeterpunkt. Halle kam nochmal zurück, doch Schalke hatte das letzte Wort.

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