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Sport

Wolfsburg gewinnt Elfmeterkrimi gegen Altglienicke

wochentlich.deBy wochentlich.de24 August 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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DFB-Pokal

Blamage knapp vermieden: Wolfsburg gewinnt Krimi


Aktualisiert am 24.08.2026 – 21:00 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Erleichterung pur: Wolfsburg brauchte für das Weiterkommen starke Nerven. (Quelle: IMAGO/Jan Huebner/imago-images-bilder)

Der VfL Wolfsburg kämpft sich bei Altglienicke dreimal zurück in die Partie. Erst das Elfmeterschießen bringt die Entscheidung.

Der VfL Wolfsburg ist einer Blamage im DFB-Pokal nur knapp entkommen und hat mit ganz viel Mühe die zweite Runde erreicht. Beim Regionalligisten VSG Altglienicke lagen die Wolfsburger dreimal zurück und gewannen mit 9:8 (0:1, 2:2, 3:3) nach Elfmeterschießen. Bereits in der 6. Minute waren die Gastgeber durch Jonas Nietfeld in Führung gegangen. Der Wolfsburger Kapitän Maximilian Arnold glich erst in der 55. Minute aus.

Ein schwerer Patzer von Wolfsburgs Schlussmann Jakub Zielinski half Altglienicke bei der erneuten Führung durch Jonas Saliger (71.), doch Arnold rettete Wolfsburg mit einem Traumfreistoß (83.) in die Verlängerung. Dort war es Mehmet Ibrahimi (109.), der die Berliner ein drittes Mal in Führung brachte, doch Fabian Reese (119.) schickte die Partie ins Elfmeterschießen. Wolfburg behielt dort die Überhand.

So lief das Spiel

Beim ambitionierten Regionalligisten saßen die prominenten Ex-Herthaner John Anthony Brooks und Tolga Cigerci auf der Bank und der Tribüne. Auch der sportliche Leiter Torsten Mattuschka verfolgte das Spiel von den Rängen.

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Die Wolfsburger, klarer Aufstiegsfavorit in Liga zwei, wirkten in der Anfangsphase überfordert von der Spielfreude und Intensität des Viertligisten. Nietfeld, der die VSG schon zum Landespokalsieg geköpft hatte, vollendete eine direkt genommene Hereingabe aus kurzer Distanz. Weitere gute Gelegenheiten konnten die Berliner nicht verwerten. Reese war ein Aktivposten seines Teams, aber oft ohne große Wirkung.

Die Wölfe wurden besser, aber zunächst hauptsächlich mit Distanzschüssen gefährlich. Ein präziser Fernschuss vom eingewechselten Kapitän Arnold war es dann auch, der dem VfL das 1:1 brachte. Der Zweitligist war deutlich überlegen, ließ aber zu viele Chancen ungenutzt. VfL-Keeper Zielinski schenkte der VSG mit seinem Fehlpass die erneute Führung. Arnold antwortete wieder. In der Verlängerung gelang beiden Teams nicht mehr viel. Dann verschätzte sich Arnold bei einem Kopfball. Ibrahimi traf und sorgte für riesigen Jubel, doch Wolfsburg kam noch mal zurück. Auch das Elfmeterschießen hatte nach jeweils fünf Schützen auf beiden Seiten noch nicht die Entscheidung gebracht und ging in die Verlängerung. Nach den jeweils siebten Schützen setzte sich der Favorit dann aber durch.

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