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DFB-Bosse attackieren Bayern-Ehrenpräsident – wegen Klopp

wochentlich.deBy wochentlich.de22 August 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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Kritik an Bayern-Ehrenpräsident

Wegen Klopp: DFB-Bosse widersprechen Uli Hoeneß


21.08.2026 – 18:05 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Uli Hoeneß: Der Ehrenpräsident des FC Bayern äußert sich seit jeher meinungsstark. (Quelle: IMAGO/Frank Hoermann / SVEN SIMON/imago-images-bilder)

Der langjährige Macher des FC Bayern hatte den Deutschen Fußball-Bund im Zusammenhang mit der Ernennung von Jürgen Klopp attackiert. Nun gibt es Konter aus dem Verband.

Gegenwind für Uli Hoeneß aus dem DFB. Der Ehrenpräsident des FC Bayern München hatte sich zuletzt kritisch über die Personalentscheidungen beim Deutschen Fußball-Bund geäußert – und erntet nun Widerspruch. Zwei Vizepräsidenten des Verbandes weisen zentrale Punkte seiner Kritik zurück.

Hoeneß hatte in einem Interview zwar die Ernennung von Jürgen Klopp zum Bundestrainer grundsätzlich begrüßt. Kritik übte der Bayern-Patron dagegen aber an der damit einhergehenden Verpflichtung von dessen langjährigem Berater Marc Kosicke als „Co-Trainer“. Hoeneß sprach in diesem Zusammenhang von einer „freundlichen Übernahme“ des DFB durch „Klopp und Co.“ und machte deutlich, dass er diese Entwicklung für falsch halte. Auch dessen Geschäftsanteile an einer Agentur hatte Hoeneß kritisiert.

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DFB-Vizepräsident Ralph-Uwe Schaffert verteidigt nun dagegen die Entscheidung für Kosicke: „Soweit Herr Hoeneß den Vertragsschluss mit Marc Kosicke unter Hinweis auf dessen Geschäftsanteile an einer Agentur kritisiert, ist ihm scheinbar entgangen, dass diese von Herrn Kosicke zuvor bereits veräußert worden sind“, sagte Schaffert bei RTL. „Die Personalie Kosicke ist im Aufsichtsrat sorgfältig beraten und sodann positiv entschieden worden.“

„Man muss falsche Dinge schon richtig stellen“

Schaffert richtete dann noch eine Spitze an Hoeneß: „Mitunter könnte es nicht schaden, sich zu Themen sachkundig zu machen, bevor man sich dazu – kritisch oder gar abwertend – äußert.“

Schafferts Verbandskollege Hermann Winkler widersprach dazu vor allem Hoeneß’ Darstellung der Entscheidungswege bei der Besetzung des Bundestrainerpostens. Der DFB-Vizepräsident für Jugendfußball erklärte: „Man muss nicht jedes Wort von Uli Hoeneß ernst nehmen, aber falsche Dinge schon richtig stellen: Die Landesverbände entscheiden gar nicht über den Bundestrainer. Dies erfolgt im Aufsichtsrat der DFB GmbH. Und dort ist es gut, dass Profis und Amateure vertreten sind.“

Hoeneß hatte zuvor auch die Rolle der sogenannten „Landesfürsten“ kritisiert. Damit bezog er sich auf die Vorstände der Fußballverbände der einzelnen Bundesländer. Diese hätten seiner Ansicht nach „keine Ahnung davon“, wenn es um die Benennung des Bundestrainers gehe.

Schaffert dazu: „Die jüngsten Äußerungen von Uli Hoeneß zur Verpflichtung von Jürgen Klopp zeigen deutlich, dass Herr Hoeneß weder die Struktur noch die Entscheidungsprozesse des DFB kennt“. Nach Schafferts Darstellung liegt die Entscheidung über den Bundestrainer bei der Spitze der DFB GmbH & Co KG. Dabei verwies er auch auf die Fußballkompetenz des Verbandes um Sportdirektor Rudi Völler. Schaffert erklärte: „Der Hinweis auf Entscheidungen durch ‚Landesfürsten‘ geht daher ebenfalls an der Realität vorbei.“

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