Mastbruch – Katamaran kentert
Bundeswehr startet zu Nordsee-Notfalleinsatz
Aktualisiert am 18.08.2026 – 16:52 UhrLesedauer: 1 Min.
Die See ist unruhig, als ein Katamaran zwischen zwei Nordseeinseln kentert. Der Mast bricht – ein Marinehubschrauber, Seenotretter und Feuerwehrleute mit Jetskis starten.
Ein Segler ist in der Nordsee zwischen den Inseln Langeoog und Spiekeroog in Seenot geraten und von Marinefliegern gefunden und gerettet worden. Der Mann sei am Montagnachmittag bei unruhiger See mit seinem Katamaran gekentert, teilte die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) mit.
Gegen 16.10 Uhr alarmierte der Segler demnach noch selbst die Seenotretter. Jedoch war die genaue Position des Schiffbrüchigen zunächst noch unbekannt. Eine umfangreiche Suche startete: Auf Helgoland hob ein Such- und Rettungshubschrauber des Typs „Sea Lion“ der Marineflieger ab und von den Freiwilligenstationen Neuharlingersiel und Langeoog starteten Seenotrettungsboote. Auch der Neuharlingersieler Fischkutter „Gorch Fock“, der sich auf einer Gästefahrt befand, beteiligte sich an der Suche.
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Feuerwehr fährt mit Jetskis zum Einsatzort
Etwa 20 Minuten später, gegen 16.30 Uhr, fand der Bundeswehr-Hubschrauber den Segler. Die Marineflieger nahmen den Mann mit der Seilwinde an Bord. Er trug einen Kälteschutzanzug und blieb unverletzt. Die Helikopter-Crew brachte den Mann nach Langeoog, wo er zuvor gestartet war.
Unterdessen richteten die Seenotretter den gekenterten Katamaran, dessen Mast gebrochen war, wieder auf. Vier Rettungsleute der Freiwilligen Feuerwehr Spiekeroog, die mit zwei Jetskis zum Einsatzort gefahren waren, unterstützten die Seenotretter dabei.
Zur Unglückszeit herrschten laut DGzRS nordwestliche Winde mit vier, in Böen fünf Windstärken (bis zu 38 Kilometer pro Stunde). Die Wellen hatten Höhen von rund anderthalb Metern.