Umfrage zur Berlin-Wahl
Evers liegt vorn – doch Mehrheit lehnt alle Kandidaten ab
10.08.2026 – 07:22 UhrLesedauer: 1 Min.
Bei einer hypothetischen Direktwahl käme CDU-Kandidat Stefan Evers laut einer Umfrage auf 20 Prozent. Doch viele entscheiden sich gegen einen Kandidaten.
Könnten Berliner ihren Regierenden Bürgermeister direkt wählen, käme CDU-Spitzenkandidat Stefan Evers nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey auf 20 Prozent – mehr als jeder andere Kandidat. Darüber berichtet der „Tagesspiegel“. Eine solche Direktwahl gibt es in Berlin nicht; die Umfrage misst Personenpräferenzen unter einer hypothetischen Bedingung.
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Das stärkste Einzelergebnis der Befragung entfällt jedoch auf keine der Kandidaturen: 24 Prozent der Teilnehmer würden keinen der Spitzenkandidaten wählen. Weitere 7 Prozent gaben an, noch unentschlossen zu sein.
AfD-Kandidatin auf Platz zwei – wer kommt dann?
Hinter Evers folgt AfD-Spitzenkandidatin Kristin Brinker mit 15 Prozent auf Platz zwei, SPD-Kandidat Steffen Krach mit 14 Prozent auf Platz drei. Krach liegt damit laut der Civey-Umfrage leicht über dem Parteienwert der SPD, den das Institut in einer separaten Wahlumfrage mit 12 Prozent angegeben hatte. Linken-Kandidatin Elif Eralp kommt auf 11 Prozent. Grünen-Kandidat Werner Graf landet mit 9 Prozent am Ende des Feldes – 8 Prozentpunkte unter dem Parteienwert der Grünen von 17 Prozent.
Für die Umfrage wurden nach Angaben des Instituts 1.500 wahlberechtigte Berlinerinnen und Berliner online befragt, zwischen dem 22. Juli und dem 7. August. Am 20. September sind rund 2,5 Millionen Berlinerinnen und Berliner zur Wahl des Abgeordnetenhauses sowie der Bezirksverordnetenversammlungen aufgerufen.