„Verrücktheit“
Spieler will nicht zu Klub zurück – kurioser Grund
Aktualisiert am 05.08.2026 – 04:14 UhrLesedauer: 2 Min.
Der türkische Erstligist befindet sich mitten in der Vorbereitung für die neue Saison. Auf einen Mittelfeldspieler muss der Klub momentan verzichten.
Recep Durul ist sauer. Der Präsident des türkischen Erstligisten Kocaelispor hat sich in türkischen Medien über einen seiner Spieler beschwert. Es geht um Habib Ali Keïta, der nicht mit ins Trainingslager gereist ist. Das sei „ohne Erlaubnis“ passiert, so Durul. „Das ist keine erfreuliche Sache. Man könnte es als Verrücktheit betiteln“, schimpfte er.
Keïta weigere sich, zu seinem Verein zurückzukehren. „Den Berichten zufolge hat er sich in eine Frau verliebt“, sagte Durul. Der Vereinspräsident stellte klar: „Er möchte nicht zurück in die Türkei, sondern bei einem Verein im Ausland spielen, seine Berater gehen aber nur manchmal ans Telefon, manchmal nicht. Wir als Kocaelispor werden rechtliche Schritte einleiten.“
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Habib Ali Keïta spielt seit einem Jahr bei Kocaelispor, kam zunächst auf Leihbasis vom französischen Verein Clermont Foot und wurde in diesem Sommer fest verpflichtet. Ein weiterer Wechsel aufgrund der aktuellen Entwicklungen wäre denkbar. Aber: „Es wird berichtet, dass es drei bis vier Interessen und ein Transferangebot gibt, aber bisher ist kein offizielles Angebot bei uns eingegangen“, so Recep Durul.
„Wenn er zurückkehrt, werden wir überlegen, was im Interesse von Kocaelispor liegt und ihm gegebenenfalls verzeihen“, sagte der Klubchef. Bis zum Saisonstart sind es noch anderthalb Wochen. Am 16. August ist Kocaelispor am ersten Spieltag bei Nuri Şahins Başakşehir in Istanbul zu Gast.
