„Wird alte Menschen extrem belasten“
Amtliche Warnungen in fast ganz Deutschland
Aktualisiert am 29.07.2026 – 18:48 UhrLesedauer: 2 Min.
Die nächste Hitzewelle prägt das Wetter in Deutschland. Die Experten des DWD weiten ihre Warnungen massiv aus.
Deutschland steht vor einer weiteren Hitzewelle: Bis Donnerstag steigen die Temperaturen vielerorts auf bis zu 40 Grad, insbesondere im Südwesten. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat daher amtliche Warnungen ausgegeben – und das betroffene Gebiet im Laufe des Mittwochs massiv ausgeweitet.
Die amtlichen Hitzewarnungen gelten nun für fast ganz Deutschland. Nur wenige Landkreise an den Küsten oder den Alpen sind auf der DWD-Warnkarte nicht lila eingefärbt. „Die Hitze wird alte und pflegebedürftige Menschen extrem belasten“, so die Einschätzung der Meteorologen.
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Die Hitze könne für den Körper gefährlich werden und „zu einer Vielzahl von gesundheitlichen Problemen führen“, heißt es. Der DWD empfiehlt, die Hitze nach Möglichkeit zu meiden, genug zu trinken und Innenräume kühl zu halten.
DWD-Prognosen: Gewitter folgen auf Hitzewelle
Bereits für Donnerstag, vornehmlich aber für Freitag, prognostizieren die DWD-Meteorologen dann teils kräftige Schauer und Gewitter. Am Freitag selbst sind erneut Spitzenwerte von bis zu 36 Grad möglich. Am Wochenende bleibt das Wetter in Deutschland laut aktuellen Prognosen vor allem im Süden heiß, während laut neuesten Berechnungen des DWD ab Montag kühlere Luft nach Deutschland strömen soll.
Im Video | Bis zu 40 Grad: Hitzewelle kommt mit voller Wucht
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Auch in weiten Teilen Europas leiden die Menschen unter einer neuen Hitzewelle, etwa in Spanien und Frankreich. Dort erwarten die Meteorologen Temperaturen über 40 Grad. Gleichzeitig wüten weiterhin verheerende Waldbrände, etwa nahe der Großstadt Bordeaux am Atlantik. Die Einsatzkräfte befürchten, dass bei erwarteten Temperaturen von bis zu 41 Grad und einer sinkenden Luftfeuchtigkeit Windstöße mit einer Geschwindigkeit von bis zu 45 Kilometern die Flammen wieder unkontrolliert anfachen und in das Gelände treiben, teilte die Präfektur in Bordeaux mit. Ab Donnerstag werden dann Unwetter erwartet.
Inzwischen wurden nach Angaben der Präfektur 126 Feuerwehrleute verletzt. Von den ursprünglich evakuierten 224.000 Menschen in der Region, darunter zahlreiche Touristen, konnten am Dienstagabend viele wieder nach Hause zurückkehren.
