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Häufig stecken namhafte Marken dahinter

wochentlich.deBy wochentlich.de18 Juli 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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Häufig stecken namhafte Marken dahinter
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Aldi, Lidl, Edeka und Co.

Diese Marken stecken hinter den Eigenmarken der Händler


Aktualisiert am 07.12.2023Lesedauer: 5 Min.

Preisvergleich im Supermarkt: Ein Blick auf die Rückseite der Verpackung kann Geld sparen.Vergrößern des Bildes

Preisvergleich im Supermarkt: Ein Blick auf die Rückseite der Verpackung kann Geld sparen. (Quelle: JOKER/imago-images-bilder)

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Ist teurer immer besser? Nein. Denn hinter vielen No-Name-Produkten und Eigenmarken der Supermarktketten und Discounter stecken Hersteller bekannter Marken.

Markenprodukte sind besser in der Qualität und somit auch im Geschmack und die No-Name-Varianten sind eher geschmacklos und ungesünder – so lautet die Meinung vieler. Aber stimmt das wirklich?

Welcher Hersteller steckt hinter dem Markenprodukt?

Edeka („Gut & Günstig“), Real („TiP“), Rewe („ja!“) und Kaufland („K-Classic“) verkaufen die bekanntesten Eigenmarken der großen Supermärkte. Diese No-Name-Produkte stehen häufig direkt neben den teuren Originalprodukten – sind allerdings um bis zu 30 Prozent günstiger. Doch häufig ist der Preis der größte Unterschied – denn Zutaten und Qualität sind oft ähnlich oder sogar gleich. Kein Wunder, denn viele große Hersteller produzieren sowohl für ihre eigenen, bekannten Marken als auch für das Eigensortiment der Supermärkte.

Bauer Milch stellt beispielsweise Molkereiprodukte für Kaufland, Netto und Rewe her. Campina produziert teilweise für Lidl und von Hansano kommen unter anderem Produkte für Netto, Penny und Kaufland – allerdings mit den Labels der Eigenmarken. Frosta produziert Tiefkühlware für nahezu alle Handelsketten, ebenso Hawesta. Hier gibt die Firma jedoch an, dass bei dem Markenprodukt die Befüllung der Verpackung per Hand erfolgt und die Fischfiletstücke daher auch weniger zerkleinert sind.

Bahlsen produziert ebenfalls No-Name-Produkte der Discounter und Supermärkte. Der Hersteller gibt aber nicht preis, inwiefern sich die Kekse der Eigenmarke von dem Markenprodukt unterscheiden. Im Gegensatz zu Lambertz: Der Keks- und Gebäckhersteller verheimlicht nicht, dass seine feine Gebäckauslese aus derselben Fabrik wie die No-Name-Produkte für Aldi und Norma stammen. Inwiefern sich das Gebäck der Eigenmarke von dem Markenprodukt unterscheidet, ist jedoch nicht bekannt.

Schokoküsse, Schaumküsse und Co. der Discounter und Supermärkte stammen oft von Gabower. Der Süßwarenhersteller verspricht, dass die Qualität bei dem Markenprodukt und bei der Discounterware gleich hoch ist.

Und was ist mit TK-Torten und -Feingebäck? Der bekannteste Hersteller ist Coppenrath und Wiese (Tochtergesellschaft der Dr. August Oetker AG). Viele der TK-No-Name-Torten und -Feingebäcke stammen zwar aus derselben Fabrik wie die Markenprodukte. Allerdings werden für die Waren der Eigenmarke andere Rezepturen verwendet.

Ein Hersteller, drei Kunden

Die DE-VAU-GE Gesundkostwerk Deutschland GmbH produziert Müsli und Co. sowohl für die eigene Marke als auch für die Supermärkte Kaufland („K Classic“) und Rewe („ja!“) sowie für die Discounter Aldi Nord, Aldi Süd und Penny.

Bei den Non-Food-Artikeln wie Körperpflege- und Reinigungsprodukten steht ebenfalls meistens nur ein Riesenkonzern dahinter, der die Eigenmarken für die Discounter produziert. Bekannteste Firma ist die Dalli-Werke Group GmbH & Co. KG. Das Familienunternehmen steht nicht nur hinter Balea (dm), Bilk (Penny), Cien (Lidl) und Tandil (Adli). Es bietet seine Reinigungsmittel und Körperpflege- sowie Kosmetikprodukte auch unter eigenen Marken wie dalli, Dash und Bonux an.

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