Superstar gezeichnet nach Halbfinaleinzug
Blut am Auge – Messi legt sich mit Schiedsrichter an
12.07.2026 – 13:02 UhrLesedauer: 2 Min.
Lionel Messi hat bei dieser WM einmal mehr gezeigt, was er alles kann. Umso mehr ärgert es ihn, wenn man ihm nicht den gewissen Respekt entgegenbringt.
Wieder einmal hatte es Lionel Messi erwischt. Wie schon beim Sechzehntelfinale gegen Kap Verde (3:2), bei dem Spiel mit Beule an der Stirn, verließ der argentinische Superstar auch nach dem Viertelfinale gegen die Schweiz (3:1 n.V.) gezeichnet den Platz. Aufnahmen zeigten deutlich Blut um das rechte Auge des Kapitäns der Argentinier. Es war bei einem Zweikampf in der zweiten Halbzeit passiert.
Eine Aufreger-Szene. Die argentinische Sportzeitung „Diario Olé“ verglich die Szenerie mit dem Film Rocky, einem Boxerfilm mit Sylvester Stallone in der Hauptrolle. Dort schwillt das Auge des Protagonisten in einem Kampf immer wieder zu, weswegen er zu seinem Trainer sagt, dass er ihm das Augenlid aufschneiden soll.
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Soweit kam es nicht, aber Lionel Messi war ob einiger Entscheidungen eher unzufrieden mit dem portugiesischen Schiedsrichter João Pinheiro. Er soll ihm sogar eine Ansage gemacht haben.
Laut dem Sender TyCSports soll Messi Pinheiro aufgefordert haben, respektvoll mit ihm zu reden. „Sprich mich höflich an, ich habe dich ja auch höflich angesprochen“, soll der 39-Jährige demnach während der Partie zum Referee gesagt haben.

In der Runde der besten Vier wartet auf die Argentinier am Mittwoch in Atlanta England als Gegner. Die „Three Lions“ hatten zuvor Norwegen mit 2:1 nach Verlängerung besiegt.
Nach zwei Zitter-Siegen in den ersten beiden K.-o.-Runden gegen die Außenseiter Kap Verde und Ägypten hatte Argentinien gegen die Schweiz wieder viel Mühe, steht nun aber dennoch im Halbfinale. Messi kam zum 15. Mal in einem K.-o.-Spiel bei Weltmeisterschaften zum Einsatz und überflügelte den deutschen Ex-Weltmeister und Ex-WM-Rekordtorjäger Miroslav Klose auch in dieser Statistik.
