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Unterhaltung

Mein Herz raste, mein Körper geriet in Panik

wochentlich.deBy wochentlich.de7 Juli 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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Mein Herz raste, mein Körper geriet in Panik
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Emotionaler Instagram-Post

Alessandra Meyer-Wölden: „Mein Herz raste, mein Körper geriet in Panik“


07.07.2026 – 12:37 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Alessandra Meyer-Wölden: Sie spricht offen über ihre Angst. (Quelle: IMAGO/Christoph Hardt)

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Jahrelang bestimmte eine Angst ihr Leben. Jetzt erklärt Alessandra Meyer-Wölden erstmals offen, wie sie mit dieser lebte und wie sie heute damit umgeht.

Regelmäßig teilt Influencerin und Model Alessandra Meyer-Wölden ihren Alltag auf Instagram. Nun hat sie öffentlich gemacht, dass sie jahrelang von einer panischen Angst vor tiefem Wasser vereinnahmt wurde. Dazu teilte sie einen ausführlichen Social-Media-Post.

Wann die Angst begonnen hatte, könne die 43-Jährige nicht sagen, schrieb sie. Und: „Als Kind hatte ich keine Angst vor Wasser. Sie kam erst viele Jahre später […]. Irgendwann war sie einfach da.“

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Mit der Angst kam ein Gefühl, das sie so beschrieb: keinen Boden mehr unter den Füßen zu haben, keine Luft zu bekommen. Meyer-Wölden schrieb: „Jedes Mal, wenn ich tiefer ins Wasser ging, raste mein Herz, mein Körper geriet in Panik und alles in mir wollte nur noch zurück an Land.“ Lange glaubte sie, mutiger werden zu müssen. Doch das Gegenteil trat ein. „Je mehr ich gegen sie kämpfte, desto größer“ sei ihre Angst geworden, erklärte sie weiter. Schließlich hab es einen Wendepunkt gegeben – als sie nicht mehr vor ihrer Angst weggelaufen sei: „Ich war bereit hinzuschauen und mir Unterstützung zu holen, weil ich wusste, dass ich diese Angst nicht länger mein Leben bestimmen lassen wollte. Nicht, weil sie plötzlich verschwand, sondern weil ich aufgehört habe, sie als meinen Feind zu sehen.“ Dazu gehört auch, ihrem Körper zuzuhören.

„Dahinter lag ein tieferes Gefühl“

Alessandra Meyer-Wölden schrieb, dass sie dadurch verstanden habe, dass ihre Angst gar nicht direkt mit dem Wasser zu tun gehabt habe. „Dahinter lag ein viel tieferes Gefühl: keinen Platz zu haben, keine Luft zu bekommen, eingeengt zu sein. Erst als ich bereit war, genau dieses Gefühl zuzulassen, begann sich etwas zu verändern.“ Viele kleine Schritte hätten sie dorthin geführt. „Jedes Mal, wenn ich geblieben bin, anstatt zu fliehen, hat mein Körper gelernt, dass er sicher ist. Und ich habe gelernt, dass ich größer bin als meine Angst“, erklärte sie. Inzwischen gehe sie wieder ins Wasser, bis dahin hätten sie ihre fünf Kinder, die zwischen 16 und neun Jahren alt sind, kaum im Wasser gesehen. Heilung bedeute für sie aber nicht, die Angst vollkommen los zu sein, sondern „nicht mehr vor ihr wegzulaufen“.

Viele Nutzerinnen und Nutzer kommentierten den Beitrag. Einige bedankten sich dafür, dass Alessandra Meyer-Wölden ihre Geschichte mit ihnen geteilt hat. Andere schrieben, dass sie genau diese Angst ebenfalls kennen.

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