„Den fände er auch okay“
Tochter lüftet Rudi Carrells „Let’s Dance“-Idee
06.07.2026 – 07:07 UhrLesedauer: 2 Min.
Vor 20 Jahren stirbt mit Rudi Carrell einer der größten Stars der deutschen TV-Branche. Seine Tochter verrät nun, welche Verbindung er zu „Let’s Dance“ hatte.
Das deutsche Fernsehen hat sich seit den großen Showzeiten von Rudi Carrell stark verändert. Mit Sendungen wie „Am laufenden Band“, „Herzblatt“ und „Rudis Tagesshow“ schrieb der Niederländer Fernsehgeschichte, prägte viele Jahre die Samstagabend-Unterhaltung. Seine Tochter Annemieke Kesselaar-Klar hat jetzt in einem Gespräch mit der „Bild“-Zeitung erzählt, warum ausgerechnet „Let’s Dance“ ihrem Vater besonders gefallen habe.
Das RTL-Format startete im April 2006 in Deutschland – nur zwei Monate vor Carrells Tod. Kesselaar-Klar sagt: „Das ist eine Sendung, die er gerne moderiert hätte.“ Als ihr Vater damals erfahren habe, dass Hape Kerkeling die Moderation übernehmen werde, habe er gesagt, den fände er auch okay.
„Let’s Dance“ läuft seit 2006 auf RTL. Zuerst moderierten Hape Kerkeling und Nazan Eckes das Format. Auf sie folgten Daniel Hartwich und Sylvie Meis. Letztere wurde später durch Victoria Swarovski ersetzt, die bis heute gemeinsam mit Hartwich durch die Sendung führt.
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„Er würde wahrscheinlich herumschreien“
Mit Blick auf das heutige Fernsehprogramm glaubt seine Carrells Tochter, dass der im Juli 2006 verstorbene Entertainer vieles kritisch gesehen hätte. „Wenn er das sehen würde, würde er wahrscheinlich herumschreien“, sagt sie lachend. Außerdem hätte er sich gefragt: „Hat es mich denn nie gegeben? Habt ihr nie was von mir gelernt?“ Vor allem große Showpersönlichkeiten würden ihm ihrer Einschätzung nach fehlen.
Heute sei sie „sehr stolz“ auf das Fernsehvermächtnis ihres Vaters. Was von Rudi Carrell bleiben solle? „Die Menschen sollen an die vielen Stunden denken, in denen sie von ihm gut entertaint wurden.“
