Veranstalter ziehen Bilanz
Regen und Hochwasser bremsen die Breminale
05.07.2026 – 18:20 UhrLesedauer: 2 Min.
Fünf Tage lang lockte die Breminale ans Weserufer. Doch das Wetter machte den Veranstaltern immer wieder einen Strich durch die Rechnung.
Regen und zeitweise Hochwasser der Weser haben die diesjährige Breminale überschattet. Kurz vor dem Festivalende zogen die Veranstalter deshalb eine gemischte Bilanz. Die Umsätze seien im Vergleich zum Vorjahr gesunken, aber nicht massiv eingebrochen, sagte der künstlerische Leiter Jonte von Döllen.
Konkrete Zahlen zu Einnahmen oder Besuchern nannte er nicht. Im vergangenen Jahr hatten rund 200.000 Menschen das fünftägige Festival an der Weser besucht.
Teile des Geländes zwischenzeitlich überflutet
Das Publikum habe das Programm gut angenommen, betonte von Döllen. Die Veranstalter hätten den Anteil an Live-Musik erneut erhöht. Auf zehn Bühnen spielten mehr als 150 Acts. Das Angebot reichte von Folk, Indie und Pop über Punk und Metal bis hin zu Elektronik und Rap. Den Festivalabschluss sollte am Sonntag die Berliner Band Il Civetto gestalten.
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Das Wetter sorgte allerdings für Einschränkungen. Die Veranstalter sperrten zeitweise Teile des Geländes, weil die Weser den Platz überflutete. „Und besonders das Gebiet um die neue Bühne ‚Brackwasser‘ stand passenderweise komplett unter Wasser“, sagte von Döllen.
Breminale-Fanclub mit viel Zulauf
Größere Schäden entstanden nach seinen Angaben nicht. An einigen Bühnen unterbrachen die Veranstalter das Programm, einzelne Konzerte dauerten kürzer als geplant.
Die Breminale ist kostenlos. Wer das Festival dauerhaft unterstützen möchte, kann dem „Breminale Fanclub“ ab zwölf Euro im Jahr beitreten. Von Döllen erklärte, der Fanclub habe „guten Zuwachs“ verzeichnet und die Spendenteams hätten fleißig gesammelt. „Ob es am Ende reicht, ist zu diesem Zeitpunkt noch ungewiss“, sagte er.
