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Sarcletti ist Münchens älteste Eisdiele

wochentlich.deBy wochentlich.de2 Juli 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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Sarcletti ist Münchens älteste Eisdiele
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Echtes Urgestein

Münchens älteste Eisdiele verkauft seit 145 Jahren Eis


02.07.2026 – 17:25 UhrLesedauer: 2 Min.

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Das Eiscafé Sarcletti (Archivbild): Hier werden die Eissorten traditionell und mit saisonalen Rezepturen hergestellt. (Quelle: Sarcletti)

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Eis ist im Sommer bei vielen Münchnern eine beliebte Variante, um sich abzukühlen. Die Stadt hat eine Bandbreite an Eisdielen – eine davon stellt schon seit mehr als 100 Jahren Eis her.

Neben der Isar und den sind auch Eisdielen Orte in München, die bei den hohen Temperaturen stark frequentiert sind. Mit zu den bekanntesten gehört der verrückte Eismacher, der für seine außergewöhnlichen Sorten bekannt ist. Doch es gibt noch eine andere Eisdiele, die quasi zum Inventar der Stadt gehört: das Sarcletti beim Rotkreuzplatz.

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Seit 1879 wird hier Eis hergestellt und damit ist die Institution die älteste Eisdiele Münchens. Gegründet wurde sie von Peter Paul Sarcletti. In Trient geboren, kam er zunächst 1875 als gelernter Kupferschmied nach Holland. Hier lernte er die Kunst des „Eismachens“. Vier Jahre später verkaufte Sarcletti bereits sein erstes Eis in der bayerischen Landeshauptstadt.

Eisdiele am Rotkreuzplatz seit 1921

In der Parkstraße an der Schwanthalerhöhe enstand die erste „Eisfabrikation“. Sie standen vor den Biergärten der Stadt. In Summe 70 Stück verkauften dort ihr Eis. Rund 30 Jahre später, 1906, eröffnete der Italiener dann der Sendlinger Straße sein erstes Eiscafé.

Nach weiteren 15 Jahren machte sich Sarcletti 1921 dann mit einem Kiosk am Rotkreuzplatz selbstständig – an der gleichen Stelle, an der heute das Eiscafé steht.

In der Eisdiele am Rotkreuzplatz werden in der Hauptsaison bis zu 60 Sorten hergestellt.Vergrößern des Bildes
In der Eisdiele am Rotkreuzplatz werden in der Hauptsaison bis zu 60 Sorten hergestellt. (Quelle: ASTRID ECKERT)

Später übernahm dann einer seiner Söhne, Ludwig Sarcletti, den Kiosk am Rotkreuzplatz. 1974 entstand dann die dortige Eisdiele. Gemeinsam mit seiner Frau Leopoldine führte er das Geschäft bis ins Jahr 1998. Ab 1999 trat dann wiederum sein Sohn Michael in seine Fußstapfen. Der Konditormeister bietett dort neben Eis auch Kuchen und Torten an.

Münchens älteste Eisdiele bietet außergewöhnliche Sorten an

Die Produktion findet bis heute im Keller unterhalb des Cafés statt. Dort werden bis zu 60 Sorten in der Hauptsaison hergestellt. Dabei soll das ursprüngliche Eissortiment von Sarcletti übernommen werden.

Zu den Klassikern zählen: Pistazie, Mozart, Zimt mit Haselnüssen oder Tiramisu. Das Sortiment beim Fruchteis ist überwiegend vegan und bietet unter anderem Zwetschge, Heidelbeere oder Kokosmilch-Limette. Neu im Sortiment sind Kurkuma-Hagebutte, Preiselbeer-Schmand oder Torta Limone. Zu den ausgefalleneren Sorten zählen Aperol Spritz oder Mascarpone-Feige. Für alle, die ein paar Kalorien sparen wollen, gibt es außerdem fettarmes Eis, zum Beispiel Buttermilch-Mango oder Himbeer-Joghurt.

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