24.000 Teilnehmer angemeldet
Extreme Hitze angesagt – Halbmarathon fällt aus
24.06.2026 – 18:11 UhrLesedauer: 2 Min.
Hamburg steht am Wochenende eine extreme Hitzewelle bevor. Das hat Konsequenzen für den Halbmarathon mit 24.000 Teilnehmern.
Der für Sonntag geplante Hamburger Halbmarathon fällt wegen der erwarteten Hitze aus. Das teilten die Organisatoren der Veranstaltung mit, für die sich 24.000 Läuferinnen und Läufer angemeldet hatten. „Es ist vermutlich die schwerste Entscheidung, die wir in der Geschichte dieser Veranstaltung treffen mussten“, hieß es auf der Homepage. Zunächst berichtete die „Zeit“ über die Absage. Die Veranstalter wollen den Halbmarathon auf einen noch nicht feststehenden Termin im Laufe des Jahres verschieben.
„Nach sorgfältiger Analyse der aktuellen Wetterlage sowie intensiven Gesprächen mit Expertinnen und Experten, den zuständigen Behörden und unseren Partnern sind wir zu dem Entschluss gekommen, den 32. hella hamburg halbmarathon leider nicht wie geplant am 28. Juni 2026 durchzuführen“, teilte der Veranstalter BMS Die Laufgesellschaft mbH mit.
Bis zu 37 Grad in Hamburg angesagt
Trotz eines umfangreichen Sicherheitskonzepts könne man „aktuell nicht mit Sicherheit ausschließen, dass es zu einer erhöhten Inanspruchnahme von Rettungs- und Einsatzdiensten kommen könnte, mit der Folge, die Grundversorgung der Bevölkerung zu belasten“, hieß es weiter. Für das Wochenende sagen Meteorologen in Hamburg Temperaturen von bis zu 37 Grad Celsius voraus.
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Ralf Neubauer (SPD), Leiter des zuständigen Bezirksamts Hamburg-Mitte, bezeichnete die Absage als sehr vernünftige Entscheidung. „Bei diesen Temperaturen gilt es, unnötige Risiken unbedingt zu vermeiden“, sagte er der „Zeit“.
Entscheidung „im Sinne der Sicherheit“
Noch am Dienstag hatte der Veranstalter angekündigt, für das 21,1-Kilometer-Rennen sieben statt der üblichen drei bis vier Wasserstellen einzurichten. Zudem wollte der Sponsor mehr als 100.000 Liter Getränke bereitstellen sowie Duschen, Wasserwannen und Trinkwasser anbieten. Diese Maßnahmen kommen nun nicht zum Einsatz.
BMS-Geschäftsführer Steven Richter sagte: „Auch wenn uns diese Entscheidung außerordentlich schwergefallen ist, sind wir überzeugt, dass sie im Sinne der Sicherheit aller Beteiligten getroffen werden musste.“
