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Diese Betrugsmaschen drohen beim Online-Shopping

wochentlich.deBy wochentlich.de23 Juni 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Diese Betrugsmaschen drohen beim Online-Shopping
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Amazon Prime Day

Wenn Betrüger die Schnäppchenjagd ausnutzen


23.06.2026 – 07:09 UhrLesedauer: 2 Min.

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Onlineshopping: Betrüger locken mit Fakeshops und hohen Rabatten. (Quelle: Christian Ohde/imago)

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Bei den großen Rabattaktionen am Amazon Prime Day lauern Betrüger. Wer nur auf den Preis schaut, übersieht Warnsignale. Worauf Nutzer achten sollten.

Eine Umfrage kurz vor dem Amazon Prime Day hat gezeigt, wie leicht Betrüger beim Online-Shopping an das Geld ihrer Opfer kommen. Wenn die Angebote locken, greifen viele Käufer schneller zu – und prüfen Absender und Angebote weniger genau. Genau das machen sich Kriminelle zunutze.

Für die Umfrage befragte das IT-Sicherheitsunternehmen McAfee 1.000 Menschen in Deutschland. Demnach hat rund ein Drittel von ihnen beim Online-Shopping schon einmal Geld durch Betrug verloren. 32 Prozent räumen ein, einem besonders günstigen Angebot blind zu vertrauen, ohne den Anbieter vorher zu prüfen. Weitere 37 Prozent ziehen wegen niedriger Preise eher unbekannte Shops in Betracht.

  • Frühe Prime-Day-Angebote: Apple jetzt schon reduziert
  • Strafbar: Zoll und Verbraucherschützer warnen vor Trikot-Fälschungen zur WM

Diese Maschen sind verbreitet

Die häufigsten Tricks zielen auf den Posteingang. In der Umfrage berichteten 24 Prozent von gefälschten Paketbenachrichtigungen, die ein Lieferproblem vorgaukeln. 23 Prozent wurden aufgefordert, Zahlungs- oder Kontodaten preiszugeben. Andere stießen auf erfundene Sicherheitswarnungen, dubiose Rabattcodes oder Nachrichten mit künstlichem Zeitdruck. Verbreitet werden solche Maschen per SMS, E-Mail, über soziale Netzwerke oder gefälschte Webseiten, die dem Original ähneln.

Die Verbraucherzentrale warnt außerdem vor sogenannten Fakeshops: nachgebauten Verkaufsseiten, die nach der Zahlung keine Ware liefern. Sie locken oft mit Preisen, die deutlich unter denen der Konkurrenz liegen, und bieten teils nur Vorkasse an.

Worauf Käufer achten sollten

Schnäppchenjäger sollten bei unaufgeforderten Nachrichten misstrauisch sein und sich im Zweifel direkt über die offizielle App oder Webseite eines Anbieters anmelden – nicht über Links in E-Mails oder SMS. Vor einer Bestellung in einem unbekannten Shop sollten Sie das Impressum und die Internetadresse prüfen und stutzig werden, wenn nur Vorkasse möglich ist.

Zur Kontrolle bietet die Verbraucherzentrale einen kostenlosen Fakeshop-Finder, mit dem sich die Adresse eines Shops überprüfen lässt. Eine Übersicht geprüfter Prime-Day-Angebote stellt die t-online-Redaktion für Sie zusammen.

Wer dennoch auf einen Betrug hereinfällt, sollte umgehend die Bank informieren und eine Rückbuchung anstoßen, Anzeige bei der Polizei erstatten und den Shop bei der Verbraucherzentrale melden.

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