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Hitzewelle bringt bis zu 34 Grad in die Stadt

wochentlich.deBy wochentlich.de22 Juni 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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Hitzewelle bringt bis zu 34 Grad in die Stadt
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Wetterbericht

Hitzewelle erreicht Norddeutschland: Bis zu 34 Grad in dieser Woche

22.06.2026 – 02:19 UhrLesedauer: 2 Min.

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Hitzewelle in Norddeutschland (Symbolbild): Die Temperaturen steigen in dieser Woche auf bis zu 24 Grad im Norden. (Quelle: IMAGO/Rene Traut/imago)

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Hamburg startet sonnig und angenehm in die Woche. Doch bis Freitag steigen die Temperaturen auf 34 Grad – gefühlt sogar 37.

Eine Hitzewelle hat Hamburg erfasst. Bis Freitag steigen die Temperaturen laut wetter.com auf bis zu 34 Grad in der Hansestadt – gefühlt sogar 37. Die gesamte Woche soll es trocken bleiben.

Zu Wochenbeginn hält sich die Hitze noch in Grenzen. Ein Hoch über der Nordsee sorgt laut Deutschem Wetterdienst (DWD) für stabile und gemäßigte Verhältnisse. Am Dienstag prognostiziert der DWD für Hamburg knapp 30 Grad – wetter.com geht für diesen Tag von 26 Grad aus. Einig sind sich beide Quellen: Es bleibt trocken und sonnig.

Freitag bringt den Höhepunkt

Ab Mittwoch zieht die Hitze deutlich an. Wetter.com erwartet 31 Grad, gefühlt 34. Die Nächte kühlen kaum noch ab – in der Nacht zum Donnerstag sind laut DWD Tiefstwerte zwischen 14 und 19 Grad zu erwarten.

Den vorläufigen Höhepunkt markiert Freitag (26. Juni) mit 34 Grad und einer gefühlten Temperatur von 37 Grad. Am Samstag folgen noch 32 Grad, bevor die Werte am Sonntag auf 29 Grad zurückgehen.

Warum gefühlte Hitze so belastend ist

Ursache ist ein stabiles Hochdruckgebiet über Europa, das Meteorologen als Omega-Hoch bezeichnen. Es blockiert kühlere Luftmassen und Regenfronten, während gleichzeitig heiße Luft aus Nordafrika nach Mitteleuropa strömt. Fachleute sprechen von einer Hitzeglocke oder einem Heat Dome.

Dass 34 Grad sich noch heißer anfühlen können, hat einen physiologischen Grund. Tim Staeger vom ARD-Wetterkompetenzzentrum erklärte gegenüber dem NDR: „Es wird nicht heißer, aber die gefühlte Temperatur geht nach oben, weil durch diese Luftfeuchtigkeit das Schwitzen unterdrückt wird und der körpereigene Kühleffekt wird da quasi ausgebremst.“ Den Effekt beschrieb er als vergleichbar mit einem Saunaaufguss.

Abkühlung frühestens zum Monatsende

Staeger rät laut NDR dazu, den Körper gut mit Wasser zu versorgen, zuckerhaltige und alkoholische Getränke zu meiden und die heißesten Stunden des Tages – zwischen 16 und 18 Uhr – möglichst ruhig zu verbringen. Wer älteren oder kranken Menschen nahesteht, sollte besonders darauf achten, dass diese ausreichend trinken.

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Erst zum 30. Juni berechnet das europäische Wettermodell ECMWF einen Störimpuls innerhalb des Hochdrucksystems, der die Temperaturen wieder auf 20 bis 24 Grad zurückbringen könnte.

Meteorologisch bedeutsam wird die Zeit danach: Der sogenannte Siebenschläferzeitraum – von Ende Juni bis etwa zum 10. Juli – kann mit erhöhter Wahrscheinlichkeit den weiteren Sommerverlauf prägen.

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