„Ich will auf jeden Fall dabei sein“
Belgiens Superstar vor großem Dilemma
21.06.2026 – 15:07 UhrLesedauer: 2 Min.
Nach dem Remis zum Auftakt gegen Ägypten steht Belgien unter Druck. Bei einem der wichigsten Spieler gibt es derzeit jedoch auch privat wichtige Themen.
Belgien kämpft bei der WM um den Einzug in die K.-o.-Runde. Für Jérémy Doku steht neben dem Sport aber noch ein anderes Thema im Fokus: Der Offensivspieler von Manchester City erwartet gemeinsam mit seiner Frau Shireen Erin Lyannda Raymond sein erstes Kind. Genau das hat nun eine hitzige Debatte ausgelöst.
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Der 24-Jährige kündigte an, bei der Geburt dabei sein zu wollen. Auf der Pressekonferenz vor dem zweiten Gruppenspiel gegen den Iran äußerte sich Doku deutlich: „Es kommt darauf an, wann es passiert, aber es ist mein erstes Kind, also will ich auf jeden Fall dabei sein.“
„Niemand will die Geburt seines ersten Kindes verpassen“
Der errechnete Geburtstermin liegt in der zweiten Juli-Woche und damit ungefähr rund um das Viertelfinale. Theoretisch könnte die Geburt aber jederzeit beginnen. Dann müsste Doku entscheiden, ob er bei der WM bleibt oder zur Geburt seines Kindes reist. Für den Belgier steht fest, dass er seine in England lebende Frau nicht allein lassen möchte.

Weiter sagte Doku: „Wenn Sie mich fragen, was ich will, dann ist meine Antwort: Niemand will die Geburt seines ersten Kindes verpassen. Aber ich weiß auch, dass es im Fußball auch andere Überlegungen zu berücksichtigen gibt. Ich weiß, dass der Verband seine Spieler unterstützt und Verständnis für die Situation hat. Wir werden sehen, was wir tun können.“ Belgische Medien berichten, dass der Verband ihm in diesem Fall sogar ein Privatflugzeug zur Verfügung stellen würde.
In Belgien wird das Thema inzwischen nicht mehr nur sportlich diskutiert. Die französische Journalistin France Pierron kritisierte Dokus Haltung deutlich: „Du hast die Chance, an einer Weltmeisterschaft teilzunehmen – es gibt Hunderte Spieler, die dafür töten würden. Bei der Geburt kommst du eh nur in einer Nebenrolle vor.“ Die Aussage löste umgehend Gegenreaktionen in den sozialen Netzwerken aus.
Noch ein weiterer Belgier wird Vater
In Belgien fiel sogar die Bezeichnung vom „meistgehassten Baby der Nation“. Eine Journalistin schrieb in der Zeitung „Nieuwsblad“: „Kann Doku seiner Frau digital die Hand drücken?“
