WM-Spieler mit Düsseldorfer Wurzeln
Vom TV Kalkum-Wittlaer zur WM – viele sprechen seinen Namen falsch aus
20.06.2026 – 17:05 UhrLesedauer: 2 Min.
Malick Thiaw steht bei der WM im deutschen Kader. Der Verteidiger wurde in Düsseldorf geboren, spielte einst bei einem Stadtteilverein – und sein Nachname klingt anders, als viele denken.
Viele Fußballfans sehen seinen Namen derzeit wieder häufiger. Malick Thiaw gehört zum deutschen WM-Kader von Bundestrainer Julian Nagelsmann. Beim 7:1 zum Auftakt gegen Curaçao blieb der Verteidiger zwar noch ohne Einsatz. Für Düsseldorf ist seine Nominierung dennoch etwas Besonderes: Thiaw wurde am 8. August 2001 in der Stadt geboren und machte hier auch seine ersten Schritte als Fußballer.
Bevor es für ihn zu Schalke 04, zur AC Mailand und später zu Newcastle United ging, spielte Thiaw beim TV Kalkum-Wittlaer. Auch Fortuna Düsseldorf gehörte früh zu seinen Stationen. Erst danach folgten Bayer Leverkusen, Borussia Mönchengladbach und schließlich die Knappenschmiede des FC Schalke 04.
Dort wurde Thiaw 2020 Profi. Zwei Jahre später wechselte er für 12,8 Millionen Euro zur AC Mailand. Im vergangenen Sommer sicherte sich Newcastle United den Innenverteidiger für 35 Millionen Euro. In England spielt Thiaw inzwischen mit Nick Woltemade zusammen.
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So spricht man „Thiaw“ aus.
Bei vielen Fans sorgt aber nicht nur seine Karriere für Interesse, sondern auch sein Name. Vor allem beim Nachnamen kommen manche ins Stocken: Wie spricht man „Thiaw“ eigentlich richtig aus?
Die einfache Antwort: wie das italienische „Ciao“. Für deutsche Leser lässt sich die Aussprache am ehesten mit „Tschau“ beschreiben.
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Thiaw selbst hatte die Aussprache im Zuge seiner Vorstellung bei Newcastle United erklärt. Auch der DFB griff die Frage später in einem Interview mit dem Nationalspieler auf. Ganz falsch ist die Unsicherheit der Fans also nicht.
