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You are at:Home»Lifestyle»Gewitter nach Hitze: Temperatursturz löst Starkregen und Hagel aus
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Gewitter nach Hitze: Temperatursturz löst Starkregen und Hagel aus

wochentlich.deBy wochentlich.de20 Juni 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Gewitter nach Hitze: Temperatursturz löst Starkregen und Hagel aus
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Schnell erklärt

Warum folgt auf Hitze ein Gewitter?


20.06.2026 – 13:14 UhrLesedauer: 2 Min.

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Gewitter über Ense im Sauerland: Wenn es lange heiß war, folgen Regen, Blitz und Donner. (Quelle: IMAGO/Chantal Anders)

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Erst strahlt die Sonne, dann ziehen plötzlich dunkle Wolken auf, Blitze zucken und Donner grollt. Gerade nach längeren Hitzeperioden kommt es häufig zu heftigen Gewittern. Doch warum ist das so?

Nach mehreren heißen Tagen sagen Meteorologen oft kräftige Unwetter voraus. Teilweise warnen sie sogar vor Hagel, Sturmböen oder einzelnen Tornados. Der Grund dafür liegt in den großen Temperaturunterschieden, die sich in der Atmosphäre aufbauen.

Wie Gewitter entstehen

Während einer Hitzewelle sammelt sich besonders warme und feuchte Luft in Bodennähe. Trifft anschließend eine Kaltfront ein, prallen zwei sehr unterschiedliche Luftmassen aufeinander. Die Atmosphäre versucht, diese Schieflage auszugleichen.

Dabei steigt die warme Luft rasch nach oben. In größeren Höhen kühlt sie ab, der enthaltene Wasserdampf kondensiert und bildet mächtige Gewitterwolken. Je größer die Temperaturunterschiede sind, desto heftiger können die daraus entstehenden Wettererscheinungen ausfallen.

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Wie Blitze entstehen

Innerhalb einer Gewitterwolke herrscht starke Bewegung. Wassertröpfchen, Eiskristalle und andere Partikel stoßen ständig zusammen. Dadurch entstehen elektrische Ladungen, die sich in verschiedenen Bereichen der Wolke sammeln.

Wird der Spannungsunterschied zu groß, entlädt sich die elektrische Energie schlagartig – ein Blitz entsteht. Die dabei freigesetzte Energie erhitzt die Luft in Sekundenbruchteilen auf mehrere Tausend Grad. Die rasche Ausdehnung der Luft erzeugt den Donner.

Warum es hagelt

Kräftige Gewitter bringen oft auch Hagel mit sich. Verantwortlich dafür sind starke Aufwinde innerhalb der Gewitterwolken. Kleine Wassertröpfchen werden immer wieder in große Höhen getragen, wo Temperaturen unter dem Gefrierpunkt herrschen. Dort frieren sie zu Eiskörnern. Durch die ständigen Auf- und Abbewegungen lagern sich weitere Wasserschichten an, die ebenfalls gefrieren.

Je stärker die Aufwinde und je höher die Wolke, desto größer können die Hagelkörner werden. Erst wenn sie zu schwer werden, fallen sie schließlich zu Boden.

Wie Tornados entstehen können

Ein Tornado über dem Gardasee in Italien.Vergrößern des Bildes
Ein Tornado über dem Gardasee in Italien. (Quelle: IMAGO/Jöran Steinsiek)

Unter bestimmten Bedingungen können Gewitter sogar Tornados hervorbringen. Tornados entstehen, wenn starke Temperatur- und Luftdruckunterschiede zusammen mit unterschiedlichen Windrichtungen und Windgeschwindigkeiten in verschiedenen Höhen auftreten. Dadurch kann sich innerhalb einer Gewitterzelle eine rotierende Luftsäule bilden.

Verstärkt sich diese Rotation und reicht sie bis zum Boden, wird sie zum Tornado. Typisch ist die trichterförmige Erscheinung, die wie ein Rüssel aus der Wolke herausragt.

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