Von Sertac Aktan mit AP
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Norwegische Parlamentarier führten am Donnerstag im Plenarsaal den viralen „Wikinger-Streit“ auf, um die Fußballnationalmannschaft bei der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026 zu unterstützen.
Alle Parlamentarier ruderten gleichzeitig, und zwar dank des Parlamentspräsidenten Masud Gharahkhani, der mit seinem Hammer den Ruderrhythmus vorgab.
Mit diesem Auftritt wurden die Politiker kurzzeitig Teil des Spektakels und applaudierten anschließend selbst.
Norwegen erzielte am Dienstag im Eröffnungsspiel der Gruppe I einen 4:1-Sieg über den Irak und trifft als nächstes auf Senegal.
Die synchronisierte Ruderbewegung, inspiriert von Ruderern auf Wikinger-Langschiffen, ist zu einer der viralen Fantraditionen des Turniers geworden. Seine Popularität wuchs, nachdem norwegische Fans dabei gefilmt wurden, wie sie den Krach auf öffentlichen Plätzen in den gesamten USA aufführten, unter anderem auf Stadtstraßen, in Fanzonen und sogar beim Hochfahren einer Rolltreppe.
Die Beteiligung des Parlaments verdeutlichte nur, wie sich die Begeisterung über die Stadien hinaus ausgebreitet hat, und spiegelte Norwegens breitere Akzeptanz der Wikingerbilder als Symbol des Nationalstolzes, der Einheit und der Unterstützung für die Mannschaft wider.
Die norwegische Fußballmannschaft hat sich bereits vor ihrer Abreise zur Weltmeisterschaft 2026 als Wikinger ausgegeben und war damit der erste Auftritt des Landes bei einem Herrenturnier seit 1998.
Anstatt den Abschied mit dem üblichen Mannschaftsfoto auf einer Flugzeugtreppe zu markieren, nahm die norwegische Mannschaft an einem Fotoshooting des britischen Fotografen David Yarrow mit dem Titel „The Vikings Are Coming“ teil.
