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Türkei-Star hätte auch für Deutschland spielen können

wochentlich.deBy wochentlich.de19 Juni 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Türkei-Star hätte auch für Deutschland spielen können
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Ex-Bayern-Talent Yildiz

„Der DFB kam nie auf mich zu“

Aktualisiert am 19.06.2026 – 18:00 UhrLesedauer: 2 Min.

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Kenan Yildiz: Der in Regensburg geborene Spieler wurde beim FC Bayern ausgebildet und spielt inzwischen für die türkische Nationalmannschaft. (Quelle: Federico Gambarini/dpa/dpa)

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In Regensburg geboren, beim FC Bayern ausgebildet – und doch kein DFB-Spieler. Dabei ist Kenan Yildiz einer der gefragtesten Offensivspieler seiner Generation.

Kenan Yildiz hat sich 2021 für die türkische Nationalmannschaft entschieden, obwohl er in Deutschland geboren wurde und seine fußballerische Ausbildung beim FC Bayern München durchlief. Seit seinem Wechsel 2022 spielt Yildiz für Juventus Turin. Dort schaffte er den Sprung in die Profimannschaft und machte in der Serie A auf sich aufmerksam.

Bekannt für kreative Lösungen

Geboren wurde Yildiz am 4. Mai 2005 in Regensburg. In Bayern begann er mit dem Fußball, ehe er in die Nachwuchsabteilung des FC Bayern München aufgenommen wurde. Dort galt er früh als eines der größten Talente seines Jahrgangs. Technische Stärke, Kreativität und Torgefährlichkeit zeichneten ihn ebenso aus wie seine Spielintelligenz und Vielseitigkeit in der Offensive.

Obwohl der FC Bayern ihn langfristig halten wollte, entschied sich Yildiz 2022 für den Wechsel zu Juventus Turin. Dort arbeitete er sich rasch durch die Nachwuchsteams und empfahl sich für den Profikader. Seine Dribblings und seine Abschlussstärke machten ihn auch außerhalb Italiens bekannt.

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Yildiz‘ Mutter ist Deutsche, sein Vater Türke. Aufgrund seiner familiären Wurzeln stand ihm frei, sich zwischen der türkischen und der deutschen Nationalmannschaft zu entscheiden. Der DFB hat sich laut Yildiz nie bei ihm gemeldet: „Ich hätte mich mit einer Anfrage auseinandergesetzt, aber es gab keinen Anruf vonseiten des DFB“, sagte Yildiz im November 2023 in einem Interview mit der Bild.

In der türkischen Mannschaft konnte er schnell eine wichtige Rolle im Team einnehmen. Auch sein familiäres Umfeld soll maßgeblich an seiner Entscheidung beteiligt gewesen sein.

Im Video | Schweizer packt Traum-Schuss aus

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Quelle: MagentaTV

Für den türkischen Verband war das ein bedeutender Gewinn, für den DFB der Verlust eines Spielers, dem viele Experten eine große Zukunft zutrauen.

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