Im Juli geht es los
Kostenloses Festival kehrt nach Neukölln zurück
18.06.2026 – 16:00 UhrLesedauer: 1 Min.
Über 1.000 Künstler bespielen vom 3. bis 5. Juli Ateliers, Parks und Leerstand im Berliner Bezirk. Der Eintritt ist frei, Tickets braucht es nicht.
Vom 3. bis 5. Juli 2026 findet das Festival „48 Stunden Neukölln“ erneut im gleichnamigen Berliner Bezirk statt. Mehr als 1.000 Künstler zeigen ihre Arbeiten in Ateliers, Bars, Parks und leerstehenden Geschäftsflächen.
Das Festival steht Künstlern aller Sparten offen, Profis wie Amateuren. Die Veranstaltungsorte verteilen sich über den gesamten Bezirk und sind von mehreren U- und S-Bahnhöfen fußläufig erreichbar.
Unter dem Motto „Out/Side/In“ richtet das Festival 2026 den Blick auf Fragen von Zugehörigkeit, Abgrenzung und Identität. Statt feste Gegensätze zu betonen, geht es den Veranstaltern zufolge um die Durchlässigkeit von Grenzen. Viele der künstlerischen Beiträge greifen demnach genau diese Zwischenräume auf – soziale, kulturelle oder persönliche.
Festival hat ein kleineres Budget
Hinter dem Festival steht das Kulturnetzwerk Neukölln e.V. Finanziert wird es ausschließlich über Fördermittel: Die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt zahlt seit 2018, das Bezirksamt Neukölln fördert zusätzlich einzelne Künstler. Weitere Mittel kommen vom Akteurs- und Aktionsnetzwerk für das Zentrum Karl-Marx-Straße sowie von privaten Sponsoren. Im Vergleich zu großen Berliner Kunstfestivals arbeitet 48 Stunden Neukölln mit vergleichsweise geringen finanziellen Mitteln. Das Festival gibt es seit 1999 und ist kostenlos.
