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Wohnmobile-Käufer zahlen nun bis zu 3.000 Euro mehr: Neue EU-Regeln ab Juli

wochentlich.deBy wochentlich.de18 Juni 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Wohnmobile-Käufer zahlen nun bis zu 3.000 Euro mehr: Neue EU-Regeln ab Juli
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EU verschärft Sicherheitsregeln

Neue Pflicht für Wohnmobile ab Juli


Aktualisiert am 18.06.2026 – 10:11 UhrLesedauer: 2 Min.

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Sicherheits-Upgrade für Reisemobile: Ab Juli müssen neu zugelassene Wohnmobile bis zu acht neue Assistenzsysteme an Bord haben. (Quelle: John Fs)

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Ab Juli gelten für Wohnmobile strengere EU-Sicherheitsregeln. Während Käufer mehr zahlen müssen, droht Bastlern das plötzliche Zulassungs-Aus.

Die Europäische Union verschärft die Sicherheitsregeln für Reisemobile. Ab Juli 2026 müssen neu zugelassene Wohnmobile elektronische Helfer an Bord haben. Welche Systeme einziehen, richtet sich nach dem Gewicht des Fahrzeugs.

Die neuen Vorgaben der EU-Fahrzeugsicherheitsverordnung (GSR II) treffen Reisemobile gestaffelt nach ihrer Masse, wie das Fachmagazin „Promobil“ berichtet. Für neue Pkw gilt die Pflicht bereits seit Juli 2024. Bei Wohnmobilen greift sie in zwei Stufen: Für komplett neu entwickelte Prototypen gilt die Regelung seit Sommer 2024 – ab Juli 2026 erfasst sie alle Neuzulassungen.

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Bis 3,5 Tonnen: Acht Systeme greifen ein

In leichten Wohnmobilen bis 3,5 Tonnen – dazu zählen Kastenwagen sowie teil- und vollintegrierte Modelle – werden künftig acht Assistenzsysteme Pflicht. Ein Notbremsassistent stoppt das Fahrzeug bei einer drohenden Kollision selbstständig. Der Spurhalteassistent warnt den Fahrer oder lenkt automatisch gegen, wenn das Reisemobil die Fahrbahn verlässt.

Zusätzlich warnt ein intelligenter Geschwindigkeitsassistent optisch und akustisch bei Überschreitungen, während ein Müdigkeitswarner vor Sekundenschlaf schützt. Ein erweiterter Ablenkungswarner, eine standardisierte Schnittstelle für alkoholbasierte Wegfahrsperren, ein Reifendruckkontrollsystem und ein Rückfahrassistent machen die acht Assistenten komplett.

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Über 3,5 Tonnen: Helfer für schwere Fahrzeuge

Bei schweren Reisemobilen über 3,5 Tonnen gelten abweichende Anforderungen. Aufgrund der schlechteren Sichtverhältnisse müssen diese Fahrzeuge zwingend mit einem Totwinkel-Informationssystem (BSIS) und einem Anfahr-Informationssystem (MOIS) ausgestattet sein. Diese Techniken warnen aktiv, wenn sich beim Abbiegen oder Anfahren Fußgänger oder Radfahrer im Gefahrenbereich neben oder vor dem Fahrzeug befinden. Sie ergänzen die wie den Geschwindigkeitsassistenten und die Rückfahrkamera.

Neues Gesetz zwingt zu teurem Umbau

Erster Schritt zum neuen Wohnmobil: Messen wie der Düsseldorfer Caravan Salon zeigen alle wichtigen Neuheiten. So stattlich wie manche Modelle sind aber auch die folgenden Kosten.Vergrößern des Bildes
Teure EU-Vorschrift: Die neuen Regeln treiben die Preise für Wohnmobile um bis zu 3.000 Euro nach oben. (Quelle: IMAGO/Zhang Fan)

Die Vorgaben bedeuten einen großen Aufwand für die Hersteller. Da Kameras und Sensoren an der Windschutzscheibe oder am Kühlergrill sitzen, müssen Techniker die Systeme bei vollintegrierten Modellen mit eigener Front aufwendig neu kalibrieren. Kastenwagen-Hersteller haben es einfacher, da sie die Technik direkt vom Basisfahrzeug übernehmen.

  • Eindeutige Antwort: Ab wann sich der Kauf eines Wohnmobils lohnt
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