Strenge Gesetze, teure Strafen
Diese Regeln könnten Ihnen den Italien-Urlaub vermiesen
Aktualisiert am 15.06.2026 – 07:31 UhrLesedauer: 3 Min.
Die Deutschen lieben Urlaub in Italien. Doch es gibt ein paar Gesetze, die den Urlaub ganz schön anstrengend oder auch sehr teuer machen könnten.
Tierschutz, Umweltschutz oder auch Gesundheitsschutz: In Italien gibt es viele gute Gründe für strenge Gesetze. Die werden jedoch nicht jedem Urlauber bekannt sein, sodass an vielen Orten teure Strafen für vermeintlich kleine Vergehen lauern. t-online hat die wichtigsten Gesetze für Sie zusammengefasst.
Geldstrafe fürs Taubenfüttern auf dem Markusplatz
Wer schon einmal in Venedig war, erinnert sich sicher lebhaft an die unzähligen Tauben auf dem berühmten Markusplatz. Die sind jedoch mittlerweile auch recht zutraulich geworden und für ein Foto mit Tauben auf dem Arm scheuen viele nicht davor zurück, die Tiere zu füttern.
Das kann jedoch richtig teuer werden: Denn dafür wird eine Strafe von bis zu 450 Euro fällig. Das gilt übrigens auch bei anderen Vögeln wie Möwen, berichtet der „Merkur“.
Küssen verboten? Zumindest im Auto in Eboli
Wer dachte, Italien sei das Land der Liebe und Leidenschaft, hat zumindest in Eboli in der Provinz von Salerno weit gefehlt. Dort kostet ein Kuss im Auto eine Strafe von bis zu 500 Euro.
Aber auch nur das Hängenlassen eines Arms aus dem Autofenster kann schon teuer werden: Zwischen 41 und 168 Euro kostet dieses „Vergehen“ in ganz Italien, berichtet „Der Westen“.
Sehr teuer kann es auch werden, beim Wandern an der Steilküste in der Touristenregion Cinque Terre die falschen Schuhe zu tragen: Wer hier mit Flip-Flops erwischt wird, muss mit einer Strafe von bis zu 2.500 Euro rechnen. Das Verbot soll allerdings vor Verletzungen schützen.
Sandburgen bauen oder Ball spielen kann richtig teuer werden
In der Nähe von Venedig, in Eraclea, gibt es gleich eine ganze Reihe von Verboten rund um den Strand. Dort ist so ziemlich alles verboten, was an anderen Stränden normal ist: Sandburgen bauen, mit Bällen spielen oder auch einfach nur Löcher in den Sand buddeln.
Generell ist die Mitnahme von Sand, Kiesel oder Quarzgestein von Italiens Stränden streng verboten. Selbst der Besitz kleinster Mengen wird geahndet und kann zu Strafen zwischen 500 und 3.000 Euro führen. Das gleiche gilt für Muscheln.
Und noch etwas kann an Italiens Stränden teuer werden: An vielen Stränden gibt es ein absolutes Rauchverbot. Wer sich nicht daran hält, riskiert Strafen von bis zu 2.000 Euro.
40 Euro für das Klettern auf einen Baum
Auch, wenn es in der Modestadt ohnehin eher abwegig erscheint: Kommen Sie in Mailand besser nicht auf die Idee, auf einen Baum zu klettern. Wer beim Klettern erwischt wird, muss mit einem Bußgeld von bis zu 40 Euro rechnen.
Mailand ist aber auch bei seinen Monumenten sehr streng: Wer sich beispielsweise auf den Stufen des Mailänder Doms oder an einem anderen Denkmal niederlässt, riskiert ein Bußgeld von bis zu 160 Euro.
