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You are at:Home»Panorama»Tümpelzeuge sagt über Gina H. aus – der Prozess
Panorama

Tümpelzeuge sagt über Gina H. aus – der Prozess

wochentlich.deBy wochentlich.de13 Juni 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Tümpelzeuge sagt über Gina H. aus – der Prozess
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14.36 Uhr: Nach fünf Stunden hat der Zeuge Christian D. es geschafft: Er wird vom Vorsitzenden Richter entlassen. Jetzt können noch Erklärungen abgegeben werden. Oberstaatsanwalt Harald Nowack fängt an.

Anwalt greift Zeugen an: „Eiern Sie hier nicht rum“

14.33 Uhr: Löcker greift den Zeugen jetzt massiv an, verschärft den Ton, wird lauter. Der Zeuge könne sich nicht erinnern, ob Gina H. im Auto am 13. Oktober auf der Fahrt weg vom Tümpel telefoniert habe oder nicht. Der Zeuge wirkt zunehmend genervt. „Eiern Sie hier nicht rum“, so Löcker in Richtung des Zeugen. „Ich eiere hier nicht rum“, antwortet dieser. „Sie müssen hier die Wahrheit sagen“, betont der Verteidiger.

14.28 Uhr: Nicht zum ersten Mal im Prozess im Fall Fabian geraten Thomas Löcker und Staatsanwalt Harald Nowack aneinander. Nowack sagt, dass das Erinnerungsvermögen im Laufe der Zeit nachlasse, „liege in der Natur der Sache“. Löcker kontert, er könne sich an bestimmte Details wohl sein Leben lang erinnern. Der Vorsitzende Richter geht dazwischen und ermahnt beide, die gegenseitigen Kommentare einzustellen.

Vergrößern des Bildes
Harald Nowack, Oberstaatsanwalt, im Fall Fabian. (Quelle: Bernd Wüstneck/dpa)

14.25 Uhr: Thomas Löcker ist wieder am Zug. Er will wissen, wie der Zeuge sein Erinnerungsvermögen einschätzt. „70 bis 80 Prozent“, so seine Antwort. In einer Befragung bei der Polizei gab D. zu Protokoll: „Wenn ich noch ein paar Mal aussagen muss, dann sage ich vielleicht was anderes. Ich kann mir das alles nicht so lange merken.“ Löcker hakt noch einmal nach. Offenbar will er testen, wie glaubwürdig der Zeuge tatsächlich ist.

14.19 Uhr: Andreas Ohm will noch einmal ganz genau wissen, was genau D. zum Zeitpunkt des Funds am Tümpel glaubte, gesehen zu haben. „Wussten Sie, was Sie da am Tümpel gesehen haben?“ Der Richter geht dazwischen, diese Frage sei dem Zeugen nun bereits mehrfach gestellt worden. In einer Befragung soll D. allerdings laut Ohm von „Armen und Beinen“ gesprochen haben. In einer weiteren Befragung soll D. gesagt haben: „Ich hatte schon realisiert, dass es menschlich war.“ Jetzt, vor Gericht, beteuert D: „Für mich waren es Rohre.“

14.11 Uhr: Auch Löcker kommt es komisch vor, dass D. nach dem Fund am Tümpel nicht wissen wollte, was genau es damit auf sich hatte. „Sie sind doch Jäger und einiges gewohnt“, zitiert Löcker aus einer Befragung bei der Polizei. Dann will Löcker Unterlagen suchen und übergibt das Wort an seinen Kollegen, Verteidiger Andreas Ohm.

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