Lizenz-Chaos
Zwangsabstieg von Traditionsklub: Klarheit in der 3. Liga
12.06.2026 – 08:54 UhrLesedauer: 1 Min.
TSV 1860 München verliert seinen Startplatz in der 3. Liga – weil dem Klub 2,7 Millionen Euro zur Lizenzerfüllung fehlten. Davon profitiert ein Team, das sportlich abgestiegen war.
Der DFB hat dem TSV Havelse den Startplatz zugesprochen, den TSV 1860 München durch den Lizenzentzug verloren hat. Der niedersächsische Klub war sportlich als 17. abgestiegen – bleibt nun aber doch in der 3. Liga.
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Wie der DFB am Donnerstag mitteilte, erhält Havelse den frei gewordenen Platz als „bestplatzierter sportlicher Absteiger“. Damit ist das Teilnehmerfeld der 20 Mannschaften komplett. Die Unterlagen des Klubs hatten der Lizenzprüfung standgehalten. Alle Zulassungskriterien im wirtschaftlichen und technisch-organisatorischen Bereich seien erfüllt worden. Trainer Samir Ferchichis Team hatte die Saison mit 35 Punkten nach 38 Spieltagen auf Rang 17 beendet und stand damit als einer von vier Absteigern fest.
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Durch den Zwangsabstieg der Münchner rutschte Havelse auf Rang 16 – über den Strich. Die Löwen stehen trotz 56 Punkten als Schlusslicht da. Dass nicht Regionalliga-Meister Nordost Lok Leipzig den Zuschlag erhielt, ist in der DFB-Spielordnung geregelt. Lok hatte das Aufstiegsduell gegen die Würzburger Kickers verloren.
Aus fünf Regionalligen können nur vier Teams aufsteigen. Die direkten Aufsteiger sind der SV Meppen, Fortuna Köln und die SG Sonnenhof Großaspach. Die Würzburger Kickers erhielten nach dem gewonnenen Aufstiegsduell ebenfalls die Liga-Lizenz. Würzburg war in der Regionalliga Bayern nur Zweiter geworden, profitierte aber vom Aufstiegsverzicht des Meisters 1. FC Nürnberg II.
