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Nach Erdbeben auf den Philippinen: Tsunami-Warnung für mehrere Länder

wochentlich.deBy wochentlich.de8 Juni 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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Nach Erdbeben auf den Philippinen: Tsunami-Warnung für mehrere Länder
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Schweres Erdbeben auf den Philippinen

Tsunami-Warnung für mehrere Länder im Pazifik

Aktualisiert am 08.06.2026 – 03:46 UhrLesedauer: 2 Min.

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Die Provinz Tawi-Tawi in der Region Mindanao (Symbolbild): Vor den Philippinen hat es ein Erdbeben gegeben. (Quelle: Joseph C. Ceriales/imago-images-bilder)

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Ein starkes Erdbeben hat die philippinische Insel Mindanao getroffen. Tsunamiwellen könnten die Küsten mehrerer Länder treffen.

Nach einem schweren Erdbeben vor der Küste der südphilippinischen Provinz Sarangani haben die Behörden eine Tsunami-Warnung für mehrere Küstengebiete auf der Insel Mindanao ausgegeben. Betroffen sind auch andere Länder im Pazifik – darunter Indonesien, Taiwan und Japan. Küstenbewohner wurden aufgefordert, sich sofort in höher gelegene Gebiete zu begeben.

Das Beben ereignete sich am Morgen um 7.37 Uhr (Ortszeit) und erreichte nach Angaben des örtlichen Instituts für Vulkanologie und Seismologie (Phivolcs) eine Stärke von 7,8. Bewohner zahlreicher Küstenregionen wurden aufgefordert, sich umgehend in zu begeben. Die US-Erdbebenwarte hatte die Stärke zunächst auf 8,2 beziffert. Demnach fand das Beben in einer relativ geringen Tiefe von 63 Kilometern statt.

Das Beben war auch in Indonesien deutlich zu spüren, speziell auf der Insel Sulawesi. Auch in dem Nachbarstaat gab es eine Tsunami-Warnung. Japan warnte für einige Landesteile entlang des Pazifiks ebenfalls vor möglichen Flutwellen. Die japanische Wetterbehörde rechnete ab 11.30 Uhr Ortszeit – 4.30 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit – mit Wellen von bis zu einem Meter Höhe in verschiedenen Küstenregionen.

USGS zufolge sind bis zu drei Meter hohe Wellen möglich. „Auf Grundlage aller verfügbaren Daten werden gefährliche Tsunamiwellen für einige Küstenabschnitte vorhergesagt“, schrieb auch USGS. Örtlichen Medien zufolge sollen auch Gebäude eingestürzt sein.

Erdbeben auf den PhilippinenVergrößern des Bildes
Ersten Meldungen zufolge sollen bei dem Erdbeben auf den Philippinen auch Gebäude eingestürzt sein. (Quelle: Ernesto Torres Jr/Ernesto Torres Jr/AP/dpa/dpa-bilder)

Präsident gibt Mitteilung heraus

Der philippinische Präsident Ferdinand Marcos Jr. ordnete am Morgen umgehend Hilfs- und Schutzmaßnahmen an und rief die Bevölkerung auf, den Anweisungen der Behörden Folge zu leisten. „Begeben Sie sich jetzt in höher gelegene Gebiete. Warten Sie nicht“, erklärte Marcos in einer Mitteilung. Das Leben der Menschen sei wichtiger als alles, was sie zurücklassen müssten.

Der Präsident betonte, die Regierung habe alle zuständigen Behörden angewiesen, sofort zu handeln. Er ordnete außerdem die Aussetzung des Unterrichts auf allen Bildungsstufen in den betroffenen Gebieten Mindanaos an. „Die Sicherheit unserer Kinder hat oberste Priorität“, sagte er.

Mindanao ist die zweitgrößte Insel der Philippinen und liegt im Süden des Archipels. Sie grenzt im Osten an den tiefen Pazifischen Ozean sowie die Philippinensee. Die Region liegt am sogenannten Pazifischen Feuerring, einem Gürtel intensiver tektonischer Aktivität rund um den Pazifik, in dem besonders häufig Erdbeben und Vulkanausbrüche auftreten.

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