Close Menu
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Was geht ab

Frankreich, Italien und Spanien drängen auf eine neue Regelung, um die Fragmentierung des EU-Bankensektors zu beheben

3 Juni 2026

Paulaner erzürnt Fans mit Trikot-Aktion

3 Juni 2026

Deutschland erhält keinen Sitz im UN-Sicherheitsrat

3 Juni 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
  • Home
  • Buy Now
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest Vimeo
Wöchentlich
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Subscribe
Wöchentlich
You are at:Home»Politik»Oberpfälzer Hotel sorgt für Empörung
Politik

Oberpfälzer Hotel sorgt für Empörung

wochentlich.deBy wochentlich.de3 Juni 2026Keine Kommentare3 Mins Read
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
Oberpfälzer Hotel sorgt für Empörung
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email Copy Link

Gastgewerbe

„Keine Juden erlaubt“: Oberpfälzer Hotel sorgt für Empörung

Aktualisiert am 03.06.2026 – 15:16 UhrLesedauer: 4 Min.

Vergrößern des Bildes

Das „Hotel zum Hirschen“ in der Oberpfalz hat mit einer Äußerung zu Juden für Fassungslosigkeit gesorgt. (Quelle: Armin Weigel/dpa/dpa-bilder)

Jetzt neu bei t-online:

Schriftgröße anpassen!

Ein Hotel im Bayerischen Wald schockiert mit einer diskriminierenden Antwort an einen Gast aus Israel. Jetzt ermittelt die Justiz – und die internationale Empörung wächst.

Keine Juden erlaubt – mit dieser Antwort an einen Gast aus Israel hat ein Hotel in der Oberpfalz für Fassungslosigkeit gesorgt. „Sind wir wieder in den 1930er Jahren?“, fragte die Generalkonsulin des Staates Israel für Süddeutschland auf der Plattform X mit Blick auf die systematische Entrechtung und Ermordung von Juden im Nationalsozialismus. Das „Hotel zum Hirschen“ in Lam im Bayerischen Wald entschuldigte sich und lud den Gast zu einem kostenlosen Urlaub ein. Dennoch könnte ein strafrechtliches Nachspiel folgen – Volksverhetzung steht im Raum.

Das ist passiert

Öffentlich gemacht hatte den Vorfall unter anderem die Generalkonsulin Talya Lador-Fresher. In dem Post auf X zitierte sie die Antwort, die ein Mann aus Israel auf seine Buchungsfrage über die Plattform Booking.com erhalten hatte: „Sorry, there are no Jews allowed in our hotel“ („Entschuldigung, in unserem Hotel sind keine Juden erlaubt.“).

So reagiert das Hotel

Das Hotel ist um Schadensbegrenzung bemüht. „Wir sind keine Antisemiten“, sagte Juniorchef Andreas Vogl auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. „Das ist überhaupt nicht unser Weltbild.“ Im Grunde genommen sei es ein Irrtum gewesen, „ein dummer Irrtum auf unserer Seite und die falsche Reaktion darauf“.

Bei dem Gast entschuldigte sich der Familienbetrieb: „Es war definitiv falsch von uns, auf diese Art und Weise im Chat zu antworten“, heißt es in einer E-Mail, die auch an die Bayerische Staatskanzlei ging. Darin erläutern die Betreiber, wie es zu der Äußerung kam. Man kämpfe seit längerer Zeit mit gefälschten Buchungen und Phishing-Versuchen über eine Buchungsplattform, bei denen Nutzerdaten gestohlen worden sein sollen, so ihre Begründung.

Hotel lehnt Buchung mit antisemitischer Begründung abVergrößern des Bildes
Der Familienbetrieb hatte die Buchungsanfrage eines Gastes aus Israel mit der Begründung abgelehnt, keine Juden zu beherbergen. (Quelle: Armin Weigel/dpa/dpa-bilder)

Auch bei der Anfrage aus Israel habe man fälschlicherweise angenommen, dass es sich um einen Fake handele. „Es ist uns aber wirklich äußerst wichtig, dass Sie verstehen, dass diese Äußerung nicht im Hinblick auf Menschen jüdischen Glaubens gemacht wurden, sondern aus Ärger über die zahlreichen Fake-Buchungen“, heißt es in dem Schreiben. „Das war nichtsdestotrotz inakzeptabel und darf so in einem professionellen Betrieb nicht passieren.“

Doch woher kam dann der Zusammenhang zu Juden? „Das war eine Buchung aus Israel“, sagte Vogl der dpa. Dass der Gast jüdisch war, habe man nicht gewusst.

Mögliche strafrechtliche Folgen

Die Justizbehörden sind bereits tätig. Der Zentrale Antisemitismusbeauftragte der Bayerischen Justiz habe ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, teilte die Generalstaatsanwaltschaft München mit. Es gehe um den Anfangsverdacht der Volksverhetzung. Gegenstand der Ermittlungen sei zunächst „die vollständige Aufklärung des Sachverhalts“. Nähere Angaben machte die Behörde nicht, stellte aber klar: „Es gilt die Unschuldsvermutung.“

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
wochentlich.de
  • Website

Related Posts

Deutschland erhält keinen Sitz im UN-Sicherheitsrat

3 Juni 2026

AfD reist zu Putin-Rede in Sankt Petersburg: Bundesregierung reagiert

3 Juni 2026

Sylt benannt Bahnverbindung zum Festland um

3 Juni 2026
Leave A Reply Cancel Reply

Redakteurfavoriten

Paulaner erzürnt Fans mit Trikot-Aktion

3 Juni 2026

Deutschland erhält keinen Sitz im UN-Sicherheitsrat

3 Juni 2026

Adidas, Nike und Co. – für diese Trikots zahlen Fans viel Geld

3 Juni 2026

Hohe Ölpreise spülen Milliarden in Putins Kassen

3 Juni 2026

Neueste Beiträge

„Rosenheim-Cops“-Star überrascht mit neuem Look

3 Juni 2026

A565-Brücke wegen Schäden voll gesperrt

3 Juni 2026

Welche Städte das beste Erlebnis bieten

3 Juni 2026

Recent Posts

  • Frankreich, Italien und Spanien drängen auf eine neue Regelung, um die Fragmentierung des EU-Bankensektors zu beheben
  • Paulaner erzürnt Fans mit Trikot-Aktion
  • Deutschland erhält keinen Sitz im UN-Sicherheitsrat
  • Adidas, Nike und Co. – für diese Trikots zahlen Fans viel Geld
  • Hohe Ölpreise spülen Milliarden in Putins Kassen

Recent Comments

Es sind keine Kommentare vorhanden.
© 2026 wochentlich

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.