Handgeld zu hoch?
Deutsche Topklubs wohl raus im Kampf um Hertha-Juwel
03.06.2026 – 14:30 UhrLesedauer: 2 Min.
Kennet Eichhorn hat durch eine starke Debütsaison bei Hertha BSC auf sich aufmerksam gemacht. Wohin wechselt er im Sommer?
Der FC Bayern und Borussia Dortmund haben wohl Abstand von einer Verpflichtung des Hertha-Talents Kennet Eichhorn genommen. Das berichten „Sport Bild“ und „Sport1“. Wie die „Sport Bild“ berichtet, läge die Ablösesumme für den Spieler zwar nur bei circa neun Millionen Euro. Dabei würde es aber nicht bleiben: Laut dem Boulevard fordern Spieler- und Beraterseite zuzüglich ein Handgeld in Höhe von zehn Millionen Euro.
Auch Bayern wohl raus aus Eichhorn-Poker
Der BVB sei nicht bereit, eine Summe von insgesamt circa 20 Millionen Euro zu zahlen. Laut dem Verein müsse sich der Spieler entscheiden, ob er gute sportliche Perspektiven haben möchte oder in erster Linie die finanziellen Aspekte überwiegen.

Wie „Sport1“ berichtet, steigt auch der FC Bayern aus dem Poker um Eichhorn aus. Sportvorstand Max Eberl ist zwar ein Befürworter des Transfers, doch auch hier würden die finanziellen Rahmenbedingungen des Klubs nicht denen des Spielers entsprechen. Außerdem gibt es beim deutschen Rekordmeister wohl auch Zweifel an der sportlichen Perspektive des 16-Jährigen.
Auch bei weiteren Klubs gibt es Fragezeichen
Nicht abschrecken lassen sich laut „Sport Bild“ der FC Liverpool und Bayer Leverkusen von dem Millionen-Gesamtpaket. Doch auch bei den beiden Klubs gibt es jeweils Einschränkungen. Liverpool ist bereits auf der Suche nach einem möglichen Leihklub für Eichhorn. Denn das Problem der „Reds“: In der Premier League dürfte der Spieler noch nicht spielen, weil er noch keine 18 Jahre alt ist. Deswegen müsste er vorerst verliehen werden.
Leverkusen hat eine andere Problematik. In der Bundesliga dürfte Eichhorn zwar schon auflaufen – doch die Werkself hat noch keinen Trainer für die neue Saison gefunden. Kasper Hjulmand dürfte keine Zukunft beim Vorjahresfünften haben. Besonders bei einem jungen Spieler wie Eichhorn ist die Trainerfrage eine ganz entscheidende – weil davon abhängig ist, wie viel Spielzeit er bekommt und wie seine weitere Entwicklung abläuft.
