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Finanzen

Unicredit steigert Anteil auf 34 Prozent

wochentlich.deBy wochentlich.de2 Juni 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Unicredit steigert Anteil auf 34 Prozent
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Machtkampf um Großbank

Feindliche Übernahme? Unicredit baut Commerzbank-Anteil aus

Aktualisiert am 02.06.2026 – 15:56 UhrLesedauer: 1 Min.

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Seit dem Einstieg der Unicredit im September 2024 wehrt sich die Commerzbank gegen eine Übernahme durch die Italiener. (Archivbild) (Quelle: Andreas Arnold/dpa/dpa-bilder)

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Unbeeindruckt vom Widerstand in Deutschland baut die Unicredit ihren Anteil an der Commerzbank aus. Nun ist die nächste wichtige Schwelle überschritten.

Die italienische Großbank Unicredit hat mit ihrer Übernahmeofferte für die Commerzbank die wichtige Marke von 30 Prozent der Anteile klar überschritten. Commerzbank-Aktionäre hätten ihre Anteile im Umfang von 7,58 Prozent des Grundkapitals angedient, teilte die Unicredit in Mailand mit. Nachdem das Geldhaus aus Mailand bisher schon 26,77 Prozent der Commerzbank-Aktien gehalten hatte, steigt ihre Beteiligung damit auf 34,35 Prozent.

Mit ihrem freiwilligen Übernahmeangebot vom Mai vermeidet die Unicredit, ein deutlich teureres Pflichtangebot für alle Commerzbank-Aktien abgeben zu müssen. Statt Geld bietet die Großbank für jedes Commerzbank-Papier 0,485 Unicredit-Anteile.

  • Konzernweiter Schritt: Commerzbank baut 3.000 Stellen ab

Das ist auf Basis der jüngsten Schlusskurse weniger, als man für eine Commerzbank-Aktie derzeit an der Börse bekommt. Zusätzlich verfügt die Unicredit über Finanzinstrumente, mit denen sie auf eine Menge weiterer Commerzbank-Aktien zugreifen kann.

Die Unicredit hatte im September 2024 einen Aktienverkauf des Bundes genutzt, um in großem Stil bei der Commerzbank einzusteigen. Schnell etablierten sich die Italiener als mit Abstand größter Einzelaktionär der zweitgrößten deutschen Privatbank vor dem deutschen Staat.

Unicredit-Chef Andrea Orcel wirbt für die Vorzüge größerer Banken und erhöhte am 5. Mai mit einem freiwilligen Kaufangebot für sämtliche Commerzbank-Aktien den Druck. Management, Betriebsrat und Belegschaft der Commerzbank lehnen das aus ihrer Sicht „feindliche“ Vorgehen von Orcel ab.

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