Dichter Verkehr rund um Fronleichnam
ADAC warnt: Es droht einer der staureichsten Tage des Jahres
01.06.2026 – 13:13 UhrLesedauer: 2 Min.
Wer über Fronleichnam verreisen will, braucht Geduld. Schon am Mittwoch dürfte auf vielen Autobahnen dichter Verkehr herrschen.
Autofahrer sollten am kommenden Mittwochnachmittag deutlich mehr Zeit einplanen. Nach Einschätzung des ADAC steht vor Fronleichnam einer der staureichsten Tage des Jahres bevor. Bereits ab den frühen Nachmittagsstunden rechnet der Automobilclub mit dichtem Verkehr und zahlreichen Staus. Die stärkste Belastung wird bis in die Abendstunden erwartet. Auch am Donnerstagvormittag bleiben viele Reiserouten stark frequentiert.
Für das hohe Verkehrsaufkommen gibt es mehrere Gründe. In Baden-Württemberg und Bayern enden die Ferien, gleichzeitig nutzen viele Menschen aus Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland den Feiertag am Donnerstag für einen Kurzurlaub. Hinzu kommen nach Angaben des ADAC rund 1.000 Autobahnbaustellen, die den Verkehr zusätzlich ausbremsen.
Fronleichnam als Stau-Garant
Der Mittwoch vor Fronleichnam zählt regelmäßig zu den staureichsten Tagen des Jahres. In den vergangenen Jahren wurden außerdem der Freitag vor Pfingsten, der Gründonnerstag und der Mittwoch vor Christi Himmelfahrt von längeren Staus geprägt.
Zusätzliche Behinderungen erwartet der ADAC am Freitag rund um die Musikfestivals „Rock am Ring“ am Nürburgring und „Rock im Park“ in Nürnberg. Auf den Zufahrtsstraßen und in der Umgebung der Veranstaltungsorte dürfte das Verkehrsaufkommen deutlich steigen.
Der stärkste Rückreiseverkehr wird für Sonntag erwartet. Dann treffen Tagesausflügler, Kurzurlauber und Ferienrückkehrer aus Bayern und Baden-Württemberg aufeinander. Vor allem am Nachmittag und Abend steigt die Staugefahr nach Einschätzung des ADAC deutlich an.
Hier dürfte es besonders voll werden
- A1 Fehmarn – Lübeck – Hamburg – Bremen – Osnabrück – Münster – Dortmund – Köln
- A2 Oberhausen – Dortmund – Hannover – Braunschweig – Magdeburg
- A3 Arnheim – Oberhausen – Köln – Frankfurt sowie Passau – Linz
- A4 Heerlen/Aachen – Köln – Olpe sowie Chemnitz – Dresden – Görlitz
- A5 Kassel – Frankfurt sowie Karlsruhe – Basel
- A6 Mannheim – Heilbronn – Nürnberg – Pilsen
- A7 Flensburg – Hamburg – Hannover – Kassel sowie Ulm – Füssen/Reutte
- A8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
- A9 Berlin – Halle/Leipzig
- A10 Berliner Ring
- A99 Autobahnring München
Volle Straßen in den Nachbarländern
Auch auf den wichtigen Reiserouten im Ausland müssen Autofahrer mit Verzögerungen rechnen. In Österreich gelten die Westautobahn (A1), die Pyhrn-Autobahn (A9), die Tauern-Autobahn (A10), die Inntal-Autobahn (A12) und die Brenner-Autobahn (A13) als besonders belastet. Auf der Brennerroute kommt die Sanierung der Luegbrücke hinzu, die weiterhin für Behinderungen sorgt. Zudem sind auf der Tiroler Inntal-Autobahn für Freitag und Montag Blockabfertigungen angekündigt.
In der Schweiz erwartet der ADAC vor allem auf der Gotthard-Route und der San-Bernardino-Route Staus. Auch die A1 zwischen Bern und St. Margrethen sowie die A3 von Basel über Zürich nach Chur dürften stark belastet sein.
In Italien müssen Urlauber vor allem auf der Brennerautobahn (A22) sowie auf den Verbindungen zwischen Mailand und Genua mit dichtem Verkehr rechnen. Verzögerungen sind insbesondere an den Grenzübergängen sowie auf den Hauptrouten Richtung Adria und Mittelmeer möglich.
Bei der Einreise nach Deutschland kann es zudem weiterhin wegen der Grenzkontrollen zu Wartezeiten kommen.
