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Unterhaltung

Lola für „In die Sonne schauen“

wochentlich.deBy wochentlich.de30 Mai 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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Lola für „In die Sonne schauen“
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Deutscher Filmpreis verliehen

Senta Berger wird auf der Bühne emotional

29.05.2026 – 23:42 UhrLesedauer: 2 Min.

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Senta Berger (l), Schauspielerin, erhält den Preis für die Beste Weibliche Hauptrolle von ihrem Sohn Simon Verhoeven, Regisseur und Drehbuchautor. (Quelle: Christoph Soeder)

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Der Deutsche Filmpreis geht an „In die Sonne schauen“. Schauspielerin Senta Berger wurde ebenfalls ausgezeichnet.

Beim Deutschen Filmpreis hat das Drama „In die Sonne schauen“ von Mascha Schilinski gleich zehn Auszeichnungen gewonnen, darunter die Goldene Lola für den besten Spielfilm. Das gab die Deutsche Filmakademie in Berlin bekannt.

Der Film erzählt von mehreren Frauen, die in unterschiedlichen Zeitebenen auf einem Bauernhof leben, und war auch mit den meisten Nominierungen ins Rennen gegangen. Er wurde unter anderem für die beste Regie, das beste Drehbuch und die beste Nebendarstellerin ausgezeichnet.

Mascha Schilinski, Regisseurin, wird bei der Verleihung des Deutschen Filmpreises in der Kategorie Beste Regie für den Film "In die Sonne schauen" geehrt.Vergrößern des Bildes
Mascha Schilinski, Regisseurin, wird bei der Verleihung des Deutschen Filmpreises in der Kategorie Beste Regie für den Film „In die Sonne schauen“ geehrt. (Quelle: Christoph Soeder)

Preis für Senta Berger

Der Politthriller „Gelbe Briefe“ von İlker Çatak gewann die Lola in Silber. Der Film erzählt von einem Künstlerpaar, das politischen Repressionen ausgesetzt ist. Die Lola in Bronze ging an „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Joachim Meyerhoff. Regie führte Simon Verhoeven, der Sohn von Senta Berger.

Die 85-Jährige wurde als beste Hauptdarstellerin für ihre Rolle in der Tragikomödie ausgezeichnet. Sie sei aufgeregt, sagte Berger. „Ich bin erst morgen glücklich. Heute ist es einfach zu viel.“ Bergers Filmpartner Michael Wittenborn wurde als bester Nebendarsteller geehrt.

Als bester Hauptdarsteller wurde August Diehl für seine Leistung in „Das Verschwinden des Josef Mengele“ ausgezeichnet. Ähnlich wie bei den Oscars in den USA konnten die rund 2.400 Mitglieder der Deutschen Filmakademie über viele der Preisträgerinnen und Preisträger abstimmen.

Gala wegen Technikproblem zeitweise unterbrochen

Die Preisverleihung musste zwischenzeitlich wegen Technikproblemen unterbrochen werden. Das Publikum konnte den Saal verlassen. Auch die Liveübertragung online wurde vorübergehend ausgesetzt. Im Fernsehen wurde die Gala zeitversetzt erst später am Abend im Ersten gezeigt.

Eine Sprecherin der ARD-Programmdirektion teilte mit: „Aufgrund eines unerwarteten Ausfalls der Saaltechnik kam es während der Übertragung des Deutschen Filmpreises am Freitagabend zu einer vorübergehenden Unterbrechung des Programms.“

Zum besten Dokumentarfilm wurde „Siri Hustvedt – Dance Around the Self“ gekürt. Die Lola für den besten Kinderfilm ging an „Zirkuskind“. Als besucherstärkster Film wurde in diesem Jahr „Das Kanu des Manitu“ von Michael „Bully“ Herbig ausgezeichnet.

Zur Gala am Berliner Funkturm waren rund 1.900 Gäste geladen, darunter war auch Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos). Moderator Christian Friedel kommentierte mit Seitenhieben unter anderem die kulturpolitischen Debatten der vergangenen Monate. Die Akademiechefs Florian Gallenberger und Vicky Krieps riefen zum Zusammenhalt auf. Kultur verbinde und sei ein Raum, in dem alle Platz hätten, sagte Gallenberger. Kultur helfe auch gegen die AfD und sie widersetze sich jeder Bevormundung.

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