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Hochbahn-Chef Robert Henrich freigestellt – scharfe Kritik

wochentlich.deBy wochentlich.de27 Mai 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Hochbahn-Chef Robert Henrich freigestellt – scharfe Kritik
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„Schlag ins Gesicht eines verdienten Managers“

Hochbahn-Chef freigestellt – Entscheidung wirft Fragen auf


27.05.2026 – 07:59 UhrLesedauer: 1 Min.

Vergrößern des Bildes

Anjes Tjarks (l.) und Robert Henrich (r.): Das Verhältnis galt zuletzt als angespannt. (Quelle: Gregor Fischer/dpa)

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Die Hamburger Hochbahn trennt sich vor Vertragsende von ihrem Vorstandschef Robert Henrich. Gründe wurden nicht genannt – die Opposition übt scharfe Kritik.

Robert Henrich, Vorstandsvorsitzende der Hamburger Hochbahn, ist von seinen Aufgaben entbunden worden. Wie das Unternehmen mitteilte, wird der 56-Jährige bis zum regulären Auslaufen seines Vertrags zum Jahresende freigestellt. Gründe dafür nannte die Hochbahn nicht.

Verkehrssenator Anjes Tjarks, zugleich Vorsitzender des Aufsichtsrates, dankte Henrich für dessen Arbeit. Er habe die Hochbahn „mit großem Einsatz geführt und wichtige Entwicklungen“ vorangetrieben.

„Entscheidung ist mir nicht leichtgefallen“

Henrich erklärte laut Mitteilung, er habe Tjarks darüber informiert, seinen Vertrag nicht verlängern zu wollen. „Die Entscheidung, meine Tätigkeit an der Spitze der Hochbahn zu beenden, ist mir nicht leichtgefallen“, so Henrich, der seit dem 1. Januar 2024 Vorstandsvorsitzender der Hochbahn war. Laut Medienberichten soll das Verhältnis zwischen ihm und Tjarks zuletzt belastet gewesen sein.

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Aus der Opposition kam deutliche Kritik. Die verkehrspolitische Sprecherin der Linken-Fraktion, Heike Sudmann, sprach von einem Zeichen für große Probleme innerhalb des Unternehmens. Tjarks habe Henrich einst als treibende Kraft für autonomes Fahren präsentiert – nun stelle sich die Frage, „was denn jetzt davon geblieben ist“.

Auch der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Philipp Heißner, kritisierte die Entwicklung scharf. Die sofortige Freistellung mitten im Umstrukturierungsprozess wirke chaotisch und sei ein „Schlag ins Gesicht eines verdienten Managers“. Zudem verwies er auf die hohe Verschuldung der Hochbahn sowie offene Zukunftsfragen beim autonomen Fahren und der Elektrifizierung der Busflotte.

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