Wanderausflug ab Düsseldorf
Elfringhauser Schweiz: Hier fühlen Sie sich wie in den Alpen
Aktualisiert am 24.05.2026 – 23:19 UhrLesedauer: 2 Min.

Sanfte Hügel, weite Wiesen und idyllische Täler: Die Elfringhauser Schweiz gilt als kleines Alpenpanorama vor der Haustür. Für Düsseldorfer ist das Wanderparadies schnell erreichbar.
Ein Gefühl wie in den Alpen und das nicht unweit von Düsseldorf. In der Elfringhauser Schweiz zwischen Ruhrgebiet und Bergischem Land ist das möglich. Sanfte Hügel und weite Landschaften erinnern dort vielerorts an alpine Regionen. An freien Tagen bieten sich hier ideale Bedingungen für einen spontanen Wandertrip. Für Besucher aus Düsseldorf ist das Gebiet mit dem Auto schnell erreichbar.
Eingebettet zwischen Hattingen, Wuppertal, Sprockhövel und Velbert erstreckt sich eine abwechslungsreiche Mittelgebirgslandschaft mit Erhebungen wie dem Winterberg (315 m) oder dem Hordtberg (245 m). Wanderwege führen durch hügelige Wiesen und Pferdekoppeln, während typische Siepen – schmale, feuchte Kerbtäler mit Quellbächen – die Hänge durchziehen und in die Täler leiten.

Wandern in der Elfringhauser Schweiz: So verläuft die Strecke
Zahlreiche Wander- und Rundwege durchziehen die abwechslungsreiche Landschaft. Einer der Rundwege führt durch das Felderbachtal und um den Immelberg bei Velbert-Langenberg herum. Die Tour startet am Parkplatz „Am Roten Haus“ in Elfringhausen und dauert ungefähr zwei bis drei Stunden. Auch der Erlebnisbauernhof Bergerhof liegt auf der Strecke.
Der Hof wurde erstmals 1482 urkundlich erwähnt und ist mittlerweile ein beliebtes Ausflugsziel. Es gibt einen Streichelzoo mit Ziegen, Eseln, Ponys, Pferden und Gänsen, Besucher erhalten zur Stärkung kleine Speisen und können im Sommer zudem selbst Erdbeeren pflücken.

Eine weitere Rundtour verläuft zwischen den Tälern von Deilbach und Felderbach. Start ist am Waldhof, etwa nach der Hälfte der Tour kommen Wanderer am Restaurant-Café Op dä Höh vorbei und können sich dort stärken.
Wer den Süden der Elfringhauser Schweiz erkunden möchte, kann seine Tour an der Gaststätte Behmenburg starten. Hier wird durch die Herzkämper Mulde gewandert, über den rund 260 Meter hohen Hackenberg gelangen Besucher schließlich durch das Naturschutzgebiet Deilbachtal.
So ist das Streckenprofil
Alle genannten Wanderwege sind laut dem GPS-Wanderatlas in gutem Zustand, auch die teils alpinen Anstiege sind dabei gut zu bewältigen. Der Schwierigkeitsgrad aller Strecken wird mit „mittel“ angegeben. Die Dauer wird bei allen Wegen zwischen drei und vier Stunden bemessen.
