„Dann bin ich einfach gestürzt“
Biathlon-Star muss ins Krankenhaus
21.05.2026 – 11:55 UhrLesedauer: 2 Min.
Nach der Saison wollte der Biathlet Martin Uldal etwas entspannen und machte mit seiner Partnerin einen Skiausflug. Der aber endete vorzeitig.
Schreckmoment für Martin Uldal: Der norwegische Biathlet ist nach einem Skiausflug ins Krankenhaus gebracht worden. Der 24-Jährige war mit seiner Freundin Gro Randby in den Bergen unterwegs, als er stürzte und sich den Kopf anschlug.
Das Paar war auf einer Schneedecke unterwegs, als etwas Triebschnee den Hang hinunterkam. „Dann bin ich einfach gestürzt und habe mir den Kopf gestoßen“, sagte Uldal dem TV-Sender NRK. Der Unfall führte zu einem Gedächtnisverlust.
„Ich erinnere mich immer noch an nichts“
Gro Randby reagierte schnell, als der Biathlet plötzlich nicht mehr wusste, wo er war und warum sie Ski fuhren. Sie alarmierte die Rettungskräfte, die das Paar nach etwa drei Stunden mit einem Schneemobil zur Ambulanz brachten. „Es war eine sehr surreale Erfahrung, dass er plötzlich sein Gedächtnis verlor und mehr oder weniger unfähig war, nach Hause zu kommen“, berichtete Randby im Gespräch mit NRK.

Im Krankenhaus wurde bei Uldal eine Gehirnerschütterung diagnostiziert. „Ich erinnere mich immer noch an nichts von kurz vor dem Sturz bis zu meiner Einlieferung ins Krankenhaus“, erklärt er. Die ersten Stunden nach dem Unfall blieben für ihn eine Lücke. Dennoch sei die Genesung gut verlaufen.
„Ich hatte keine besonderen Kopfschmerzen, keine Übelkeit oder Erbrechen“, sagte Uldal, der sich in der ersten Woche erholte und Bildschirme mied. Die Trainer der Nationalmannschaft sind über seinen Zustand informiert und achten darauf, dass er sich nicht überfordert. Uldal will es zunächst ruhig angehen lassen: „Es ist ja in Ordnung, das Training langsam wieder hochzufahren.“
