Close Menu
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Was geht ab

Der Tourismussektor Katars zeigt Widerstandskraft und ist bereit, wieder Besucher willkommen zu heißen

20 Mai 2026

RE1 in Berlin-Brandenburg – neue Züge, monatelange Unterbrechung

20 Mai 2026

Merz in der Kritik: Lebenshilfe macht Bundesregierung Vorwürfe

20 Mai 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
  • Home
  • Buy Now
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest Vimeo
Wöchentlich
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Subscribe
Wöchentlich
You are at:Home»Politik»Dobrindt startet 10-Milliarden-Programm – reicht das?
Politik

Dobrindt startet 10-Milliarden-Programm – reicht das?

wochentlich.deBy wochentlich.de20 Mai 2026Keine Kommentare3 Mins Read
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
Dobrindt startet 10-Milliarden-Programm – reicht das?
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email Copy Link

Jetzt neu bei t-online:

Schriftgröße anpassen!

Drohnen, Sabotage, Naturkatastrophen: Deutschland ist auf den Ernstfall nicht vorbereitet. Ein neues Milliardenprogramm soll das ändern – es wird höchste Zeit.

Über Raffinerien, Flughäfen, Liegenschaften der Bundeswehr oder Rechenzentren tauchen Drohnen auf. In der Ostsee werden Datenkabel durchtrennt. Kabelstränge oder Mobilfunkanlagen sind Ziel von Brandanschlägen. Deutschland ist im Visier, die Bedrohung durch Russland ist längst real.

Doch Deutschland ist nicht vorbereitet. Deshalb ist es gut, dass Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) den Schutz der Bevölkerung im Verteidigungsfall jetzt verbessern will. Denn die Lage ist ernst. Es gilt allerdings wie so oft in Deutschland: besser spät als nie.

Das Bundeskabinett hat an diesem Mittwoch ein Zehn-Milliarden-Programm für den Zivil- und Bevölkerungsschutz bis 2029 beschlossen. Vorgesehen sind modernere Ausrüstung für Einsatzkräfte, die Renovierung maroder Standorte des Technischen Hilfswerks THW, neue Einsatzfahrzeuge oder ein verbessertes Warnsystem mit ausgebautem Sirenennetz und optimierter Nina-App.

Es ist gut investiertes Geld, auch wenn es bei Weitem nicht reichen wird, um Deutschland im Ernstfall krisenfest zu machen. Was es außerdem braucht, ist eine andere Haltung im Land, ein neues Bewusstsein. Denn die Bundeswehr hat gerade erst ihre Warnung erneuert, Russland könnte schon 2029 im großen Stil Nato-Gebiet angreifen. Deutschland würde damit zur Kriegspartei. Darauf muss die Bundeswehr vorbereitet sein, aber auch die Bevölkerung.

Jahrzehntelange Sorglos-Politik

Seit dem Ende des Kalten Krieges galt eine militärische Bedrohung Europas als überwunden. Zivilschutz war daher kaum ein Thema. Die heutigen Lücken im Zivilschutz sind das Ergebnis einer Sorglos-Politik. Besonders gut veranschaulichen lässt sich das an zwei Zahlen: In Deutschland gibt es rund 579 öffentliche Schutzräume mit rund 478.000 Schutzplätzen: Die sind aber nicht mal funktions- oder einsatzbereit. In Deutschland leben wohlgemerkt mehr als 80 Millionen Menschen.

Andere europäische Länder wie Finnland machen es besser, die russische Bedrohung ist in dem nordeuropäischen Land allgegenwärtig. Dass Deutschland sich von den Finnen etwas abschauen will, zeigen Besuche wie die von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Mai. Die Erkenntnis ist ganz oben angekommen — nun muss sie endlich auch ganz unten ankommen.

imago images 0855874387Vergrößern des Bildes
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zu Besuch in Finnland: Das Land ist Vorbild beim Zivilschutz. (Quelle: IMAGO/Mikko Stig/imago)

Denn nicht nur Russland ist eine Bedrohung, auch Naturkatastrophen wie die Flut im Ahrtal oder Anschläge wie jener auf das Berliner Stromnetz im Januar haben gezeigt, dass Deutschland im Angesicht des Notstands maßlos überfordert ist.

Dobrindts „Pakt für den Bevölkerungsschutz“ kommt eigentlich viel zu spät. Schon die Vorgängerregierungen haben dem Bevölkerungsschutz keine Priorität eingeräumt. Dabei dauert es Jahre, ihn konsequent aufzubauen. Und auch Dobrindt ließ mehr als ein Jahr vergehen, bevor er endlich handelte. So lange ist Geld mit der Lockerung der Schuldenbremse schließlich theoretisch schon verfügbar. Der Minister aber setzte zunächst andere Prioritäten, konzentrierte sich vor allem auf seine ausgerufene Migrationswende.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
wochentlich.de
  • Website

Related Posts

Merz in der Kritik: Lebenshilfe macht Bundesregierung Vorwürfe

20 Mai 2026

Hendrik Wüst in Polen – Ein Kandidat für die Merz-Nachfolge?

20 Mai 2026

Paar soll deutsche Wissenschaft für China ausspioniert haben

20 Mai 2026
Leave A Reply Cancel Reply

Redakteurfavoriten

RE1 in Berlin-Brandenburg – neue Züge, monatelange Unterbrechung

20 Mai 2026

Merz in der Kritik: Lebenshilfe macht Bundesregierung Vorwürfe

20 Mai 2026

Freiburg-Fans vor dem Finale gegen Aston Villa sauer

20 Mai 2026

Steuersatz richtet sich nach zwei Faktoren

20 Mai 2026

Neueste Beiträge

„Let’s Dance“-Star“ hat über 50 Kilo abgenommen

20 Mai 2026

Ermittlungen gegen Österreicher wegen Verdacht

20 Mai 2026

Ebola-Ausbruch im Kongo: Experten sehen keine Pandemiegefahr

20 Mai 2026

Recent Posts

  • Der Tourismussektor Katars zeigt Widerstandskraft und ist bereit, wieder Besucher willkommen zu heißen
  • RE1 in Berlin-Brandenburg – neue Züge, monatelange Unterbrechung
  • Merz in der Kritik: Lebenshilfe macht Bundesregierung Vorwürfe
  • Freiburg-Fans vor dem Finale gegen Aston Villa sauer
  • Steuersatz richtet sich nach zwei Faktoren

Recent Comments

Es sind keine Kommentare vorhanden.
© 2026 wochentlich

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.