Wirt verrät Geheimtipp
Die spektakulärste Wanderung an Neuers Valepp
19.05.2026 – 12:05 UhrLesedauer: 3 Min.

Das Forsthaus Valepp ist ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen. Der Hüttenwirt empfiehlt besonders diesen spektakulären Gipfel.
Seit dem 1. Mai hat der Berggasthof Valepp wieder auf. Er startet in die dritte Sommersaison – zuvor war er von Gastronom Johannes Rabl nach langem Leerstand aufwendig saniert worden. Auch Fußballstar Manuel Neuer vom FC Bayern München hatte hier investiert.
Das Forsthaus liegt mitten im Mangfallgebirge in der Nähe des Tegernsees und des Spitzingsees. Der Gasthof ist somit der perfekte Ausgangspunkt für Wanderungen in den Bayerischen Alpen. Möglichkeiten gibt es viele – so kann man vom Forsthaus Richtung Rotwand aufsteigen oder ganzjährig mit entsprechender Ausrüstung eine Rundtour durch den Pfannengraben gehen, ein Tal mit Bergbach.
Doch wo ist es am schönsten? Rabl, der Wirt vom Forsthaus, sagte der Münchner Redaktion von t-online im vergangenen Jahr dazu: „Also mein Lieblingsberg ums Forsthaus ist der Schinder.“ Wer den Berg besteigt, wird mit einer spektakulären Aussicht bis auf den Alpenhauptkamm belohnt. Von oben könne man etwa den Großglockner, den Großvenediger oder die Zugspitze sehen, schwärmte Rabl.

Der Name des Bergs ist Programm: „Man muss sich schinden“
Der Aufstieg zum Schinder beginnt unmittelbar am Forsthaus. Doch die Sache hat einen Haken: Der Weg mit leichten Kletterstellen ist als schwierig eingestuft – und ist nur für geübte, trittsichere und schwindelfreie Wanderer zu empfehlen. Oder wie Wirt Rabl im Interview mit t-online sagte: „Der Berg heißt auch wirklich Schinder, weil man sich schinden muss, wenn man raufgeht.“
Insgesamt sind bei der Rundtour gut 900 Höhenmeter im Auf- und Abstieg zu überwinden. Wanderer sollten laut des örtlichen Tourismusverbands dafür knapp sechs Stunden einplanen. Ausgangspunkt für die Wanderung ist der Parkplatz „Johannesbrücke“, rund 500 Meter vom Forsthaus Valepp entfernt. Vom Parkplatz aus folgt man zunächst dem Bergweg (Weg 620) steil bergauf durch den Wald bis zur Trausnitzalm. Von dort geht es über einen Pfad in Serpentinen bis zum Ostgrat des Berges, dessen Gipfel schon in Österreich liegt.

