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Ausflug ab Dresden: Wanderung zum Kuhstall-Felsentor

wochentlich.deBy wochentlich.de19 Mai 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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Ausflug ab Dresden: Wanderung zum Kuhstall-Felsentor
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Ausflug ab Dresden

Himmelsleiter und Felsentor: Dieser Wanderweg ist einzigartig


Aktualisiert am 19.05.2026 – 03:04 UhrLesedauer: 2 Min.

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Ein Wanderer steigt die Himmelsleiter hinauf (Archivbild): Die Treppe ist so eng, dass nur ein Auf- und kein Abstieg möglich ist. (Quelle: imago stock&people/imago)

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Ein gigantisches Felsentor und eine steile Himmelsleiter: Die Sächsische Schweiz hat einen Wanderweg zu bieten, der seinesgleichen sucht.

Rund anderthalb Stunden von Dresden entfernt liegt einer der eindrucksvollsten Wanderwege der Sächsischen Schweiz. Der Aufstieg zum Kuhstall-Felsentor gilt auch für ungeübte Wanderer als gut machbar. Startpunkt der Tour ist Bad Schandau, von dort geht es über den Lichtenhainer Wasserfall bis zum bekannten Felsentor.

Mit der historischen Bahn ins Kirnitzschtal

Schon die Fahrt zum Beginn des Wanderweges ist ein Highlight. Am Kurpark in Bad Schandau startet die historische Kirnitzschtalbahn. Die gelben Wagen verkehren seit 1898 und gehören zu den ältesten elektrischen Verkehrsmitteln Deutschlands.

Die Fahrt dauert etwa eine halbe Stunde, auf der sich die Bahn durch das malerische Kirnitzschtal schlängelt. Die eigentliche Wanderung beginnt direkt am Endhaltepunkt und ist gut ausgeschildert.

Die Kirnitzschtalbahn fährt am Gasthaus des Lichtenhainer Wasserfall.Vergrößern des Bildes
Die Kirnitzschtalbahn fährt zum Gasthaus des Lichtenhainer Wasserfalls (Archivbild): Besitzer des Deutschland-Tickets nutzen die Bahn ohne Zusatzkosten. (Quelle: Daniel Schäfer/dpa)

Imposantes Felsentor mit Himmelsleiter

Nach dem halbstündigen Aufstieg erreichen Wanderer das beeindruckende Kuhstall-Felsentor. Mit 24 Metern Tiefe ist es das größte Felsentor auf deutscher Seite des Elbsandsteingebirges. Durch das massive Tor hindurch gelangt man zu einem ersten Aussichtspunkt über die Felslandschaft.

Vom Kuhstall reicht der Blick über die Felslandschaft der Hinteren Sächsischen Schweiz: Insbesondere auf die Bärenfangwände, den Kleinen Winterberg, den Kleinen Zschand und den Kleinen Lorenzstein.Vergrößern des Bildes
Vom Kuhstall reicht der Blick über die Felslandschaft der Hinteren Sächsischen Schweiz: Insbesondere auf die Bärenfangwände, den Kleinen Winterberg, den Kleinen Zschand und den Kleinen Lorenzstein. (Quelle: IMAGO/Frank Bienewald)

Das eigentliche Highlight befindet sich jedoch in der Mitte der Felsformation: Durch eine schmale Felsspalte führt die berühmte „Himmelsleiter“ – eine steile, in den Fels gehauene Treppe, die 27 Höhenmeter nach oben führt. Der Aufstieg wird belohnt mit einem spektakulären Rundblick über die Affensteine, den Kleinen Winterberg und die Bärenfangwände.

imago 81039288
(Quelle: Klaus Rose/imago-images-bilder)

Woher kommt der Name Kuhstall?

Die Herkunft des kuriosen Namens des Felsentors lässt sich nicht eindeutig belegen. Die gängigste Überlieferung besagt aber, dass während des Dreißigjährigen Krieges (1618-1648) Einheimische ihr Vieh in der geschützten Felsformation vor plündernden schwedischen Soldaten versteckt haben.

Nach dem Aufstieg bietet die historische Bergwirtschaft direkt neben dem Felsentor Gelegenheit für eine Rast. Das Restaurant serviert regionale Küche.

Für den Rückweg gibt es zwei Hauptoptionen: Entweder man wandert auf demselben Weg zurück zum Lichtenhainer Wasserfall oder man wählt die längere, aber landschaftlich reizvolle Route über den Flößersteig entlang der Kirnitzsch bis nach Bad Schandau. Die letzte Kirnitzschtalbahn des Tages fährt kurz nach 20 Uhr zurück nach Bad Schandau.

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