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Auto

Supersportwagen im GT-Stil mit 1.000 PS sowie besonderem Namen

wochentlich.deBy wochentlich.de17 Mai 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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Supersportwagen im GT-Stil mit 1.000 PS sowie besonderem Namen
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Mit 1.000 PS

Warum dieser Supersportwagen „Bodo“ heißt


Aktualisiert am 17.05.2026 – 09:23 UhrLesedauer: 3 Min.

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Martialischer Auftritt: Der Brabus Bodo verhehlt nicht die Kraft, die in ihm steckt. (Quelle: Brabus)

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Handgefertigter V12, exklusive Ausstattung und Leistung ohne Ende: Welche sehr persönliche Story hinter dem neuen GT-Modell von Brabus steckt.

Bodo – der Name klingt zunächst eher seltsam, in manchen Ohren vielleicht auch unpassend für einen Supersportwagen. Für Brabus steckt dahinter jedoch eine persönliche Geschichte: Mit dem limitierten Gran Turismo erinnert das Unternehmen an Firmengründer Bodo Buschmann, der 2018 starb. Und entfernt sich gleichzeitig ein weiteres Stück vom klassischen Tuninggeschäft.

Schon vor Jahren habe Buschmann intern immer wieder davon gesprochen, ein großes Gran-Turismo-Coupé bauen zu wollen, heißt es vom Unternehmen. Ein Auto für lange Reisen, mit viel Leistung, luxuriösem Innenraum und klassischem Zwölfzylinder-Motor. Selbstbewusst sollte es auftreten, technisch aufwendig konstruiert und klar als Brabus erkennbar sein.

1.000 PS und ein entsprechender Preis

Acht Jahre nach seinem Tod kommt der Bodo auf die Straße. Er leistet 1.000 PS, erreicht bis zu 360 km/h und kostet mindestens rund 1,37 Millionen Euro. Technische Basis des Fahrzeugs ist erkennbar der Aston Martin Vanquish. Die Proportionen mit langer Motorhaube, flacher Dachlinie und weit nach hinten versetzter Fahrgastzelle erinnern deutlich an das britische Coupé. Brabus hat den Wagen allerdings tiefgreifend umgebaut und mit einer eigenständigen Karosserie versehen.

Maßgeschneidert: Das GT-Heck ist eigenständig geraten.Vergrößern des Bildes
Maßgeschneidert: Das GT-Heck ist eigenständig geraten. (Quelle: Brabus/PHILIPPRUPPRECHT)

Die Außenhaut besteht nahezu vollständig aus Carbon. Auffällig sind die breite Front mit großen Lufteinlässen und ein Kühlergrill mit 13 senkrechten Streben. Dazu kommen schmale LED-Matrix-Scheinwerfer, seitliche Luftkanäle und ein stark ausgeformtes Heck mit integriertem Diffusor. Der Heckspoiler fährt je nach Geschwindigkeit automatisch aus und soll bei starken Bremsmanövern zusätzlich als Luftbremse wirken.

Das unterhalb der Heckscheibe platzierte „77“-Logo verweist auf das Gründungsjahr von Brabus im Jahr 1977. Auch die Stückzahl ist entsprechend gewählt: Weltweit sollen nur 77 Fahrzeuge gebaut werden. Nach Unternehmensangaben ist eine Produktion von zehn bis 15 Autos pro Jahr geplant.

In drei Sekunden von 0 auf 100 km/h

Unter der langen Motorhaube arbeitet ein handgefertigter 5,2-Liter-V12-Biturbo. Der Zwölfzylinder entwickelt 1.200 Newtonmeter Drehmoment und beschleunigt den 2+2-Sitzer in 3,0 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Tempo 200 soll nach 8,5 Sekunden erreicht sein, Tempo 300 nach 23,9 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit ist elektronisch auf 360 km/h begrenzt.

In Zeiten kleinerer Hybridantriebe und zunehmender Elektrifizierung wirkt ein solcher Zwölfzylinder fast wie ein Gegenentwurf zur aktuellen Entwicklung der Autoindustrie. Brabus setzt beim „Bodo“ bewusst auf klassische Hochleistungs-Technik statt auf Hybridunterstützung oder Downsizing. Die Kraft wird ausschließlich an die Hinterräder übertragen. Für Traktion sorgen speziell entwickelte Reifen auf 21-Zoll-Schmiederädern.

Auch beim Fahrwerk orientiert sich der Wagen eher an klassischen Gran-Turismo-Modellen als an kompromisslosen Rennwagen. Brabus kombiniert Doppelquerlenker-Vorderachse, adaptive Dämpfer und verschiedene Fahrmodi, die sowohl komfortorientiertes Reisen als auch eine deutlich straffere Abstimmung ermöglichen sollen.

Britisches Flair im Innenraum

Blick in den Innenraum: Viele Elemente sind von Aston Martin Vanquish bekannt.Vergrößern des Bildes
Blick in den Innenraum: Viele Elemente sind von Aston Martin Vanquish bekannt. (Quelle: Brabus)
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