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Finanzen

Plan könnte für Betroffene richtig teuer werden

wochentlich.deBy wochentlich.de17 Mai 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Plan könnte für Betroffene richtig teuer werden
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Kritik an Pflegereform

Plan könnte Pflegebedürftige bis zu 20.000 Euro kosten

Aktualisiert am 17.05.2026 – 04:05 UhrLesedauer: 1 Min.

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Bundesministerin für Gesundheit Nina Warken (CDU): Ihre Pläne für eine Pflegereform rufen Widerstand hervor. (Quelle: IMAGO/dts Nachrichtenagentur/imago)

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Die geplante Pflegereform von Gesundheitsministerin Nina Warken löst Kritik aus. Krankenkassen und Politiker warnen vor deutlich höheren Belastungen für Pflegebedürftige.

Die von Gesundheitsministerin Nina Warken geplante Reform der Pflegeversicherung stößt auf wachsenden Widerstand. Wie der „Tagesspiegel“ berichtet, warnen der Chef der Krankenkasse DAK, Andreas Storm, und der CSU-Politiker Klaus Holetschek vor steigenden Kosten für Pflegebedürftige und einer Schwächung der sozialen Pflegeversicherung.

Hintergrund ist ein drohendes Defizit der Pflegeversicherung in Milliardenhöhe. Deshalb plant das Gesundheitsministerium ein Sparpaket. Nach bisher bekannten Überlegungen sollen Zuschüsse für Pflegeheimbewohner später und langsamer steigen als bisher.

Im Schnitt 161 Euro pro Monat mehr

Ein Gutachten des Bremer Pflegeexperten Heinz Rothgang, über das der „Tagesspiegel“ berichtet, geht davon aus, dass Pflegebedürftige dadurch im Schnitt 161 Euro mehr pro Monat zahlen müssten. Über mehrere Jahre könnten zusätzliche Kosten von fast 20.000 Euro entstehen.

Derzeit beteiligt sich die Pflegeversicherung durch mit der Zeit steigende Zuschüsse an den Heimkosten. Laut dem Bericht könnten diese Erhöhungen künftig erst später einsetzen. Dadurch könnte auch die Zahl der Menschen steigen, die auf Sozialhilfe angewiesen sind.

Außerdem wird laut „Tagesspiegel“ über strengere Kriterien bei der Einstufung in Pflegegrade diskutiert. Auch Änderungen bei den Rentenansprüchen pflegender Angehöriger stehen demnach im Raum. Als Quelle verweist der Bericht auf Aussagen aus dem Gesundheitsministerium sowie Berechnungen im Auftrag der DAK.

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