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Um so viel Geld geht es im Winter

wochentlich.deBy wochentlich.de9 Mai 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Um so viel Geld geht es im Winter
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Heizkosten

Deutsche Hausbesitzer könnten Milliarden sparen


09.05.2026 – 12:45 UhrLesedauer: 2 Min.

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Blick auf eine Reihe von Einfamilienhäusern: Durch den Umstieg auf klimafreundliche Technologien können viele Haushalte sparen. (Quelle: querbeet/getty-images-bilder)

Wenn in Deutschland alle Einfamilienhäuser von fossilen Brennstoffen auf elektrische Wärmepumpen umsteigen, ergeben sich Milliardenpotenziale.

Ein Umstieg von Öl- und Gasheizungen auf Wärmepumpen in deutschen Einfamilienhäusern hätte in der vergangenen Heizperiode sowohl Energiekosten als auch CO2-Emissionen deutlich senken können. Eine aktuelle Berechnung des Energieunternehmens E.ON ergibt auf Basis von Daten des Statistischen Bundesamtes, des Umweltbundesamtes und des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), dass Eigentümer rechnerisch 2,28 Milliarden Euro hätten einsparen können. Die Ergebnisse liegen t-online vorab vor.

Untersucht wurden Einfamilienhäuser in der vergangenen Heizsaison, also von Oktober 2025 bis März 2026. Grundlage der Berechnung ist ein durchschnittlicher Wärmebedarf während der Heizperiode von knapp 14.000 Kilowattstunden pro Haus. Für die Analyse wurden rund 8,74 Millionen selbst genutzte Einfamilienhäuser berücksichtigt, die derzeit noch mit Öl oder Gas beheizt werden. Die Berechnungen basieren unter anderem auf durchschnittlichen Wohnflächen, Wärmebedarfen sowie aktuellen Energiepreisen für Erdgas, Heizöl und Wärmepumpenstrom.

Martin Endress, Chief Commercial Officer bei E.ON Energie Deutschland, erklärte dazu: „Langfristig trägt eine stärkere Elektrifizierung des Wärmesektors dazu bei, die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern signifikant zu verringern“, so Endress mit Verweis auf die aktuelle Lage im Iran-Krieg.

Zusätzliche Einsparungen seien laut E.ON möglich, wenn Wärmepumpen intelligent gesteuert und in das Energiesystem integriert werden. Dabei werde ein Teil des Stromverbrauchs in Zeiten geringerer Netzauslastung verlagert, „ohne Einfluss auf die Raumtemperatur oder den Wohnkomfort“, wie das Unternehmen mitteilte. Durch Boni für einen optimierten Betrieb sowie reduzierte Netzentgelte könnten Haushalte unter bestimmten Voraussetzungen weitere Kosten sparen.

Diese werden in den nächsten Jahren in allen Haushalten verpflichtend eingebaut.

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