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Probleme am Antrieb, beliebte Modelle betroffen

wochentlich.deBy wochentlich.de4 Mai 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Probleme am Antrieb, beliebte Modelle betroffen
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Vortriebsverlust möglich

Mercedes ruft 36.000 Autos in Deutschland zurück


04.05.2026 – 11:33 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Flaggen mit dem Mercedes-Stern: Die Marke ruft mehrere Modellreihen in die Werkstätten. (Quelle: IMAGO/Arnulf Hettrich/imago)

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Ein mögliches Problem am Antrieb lässt Mercedes mehrere Modelle in die Werkstätten rufen. In Deutschland sind Zehntausende Fahrzeuge betroffen.

Mercedes-Benz ruft weltweit 201.031 Fahrzeuge zurück, davon 36.888 in Deutschland. Betroffen sind mehrere Baureihen, darunter die E-Klasse, die S-Klasse sowie SUV-Modelle wie der GLC. Grund ist ein möglicher Vortriebsverlust.

Nach Angaben des Herstellers kann es bei Fahrzeugen aus dem Produktionszeitraum vom 1. Oktober 2017 bis 19. Dezember 2019 zu erhöhtem Verschleiß an einem Bauteil der Antriebswelle kommen. Konkret geht es um das Kreuzgelenk der Gelenkwelle.

Kraftübertragung kann unterbrochen werden

Das betroffene Bauteil stellt sicher, dass die Antriebskraft vom Motor zu den Rädern übertragen wird. Verschleiß kann diese Verbindung beeinträchtigen. Im ungünstigsten Fall kann dies dazu führen, dass die Kraftübertragung unterbrochen wird und das Auto zum Stillstand kommt. Laut Hersteller sind bislang keine Sach- oder Personenschäden bekannt. Der Rückruf erfolgt vorsorglich.

In der Werkstatt wird die Gelenkwelle überprüft und bei Bedarf ersetzt.

Diese Modelle sind betroffen

Mercedes-Benz GLC 350 e 4matic mit AMG-Paket.Vergrößern des Bildes
Mercedes GLC: Auch er ist vom Rückruf betroffen. (Quelle: Hersteller-bilder)

Der Rückruf umfasst Fahrzeuge mit verschiedenen Motorisierungen aus mehreren Baureihen:

  • E-Klasse (Baureihe 213)
  • S-Klasse Coupé (Baureihe 217)
  • S-Klasse (Baureihe 222)
  • E-Klasse Coupé und Cabriolet (Baureihe 238)
  • GLC (Baureihe 253)
  • CLS (Baureihe 257)

Betroffen sind je nach Modell Benzin- und Dieselmotoren der Reihen M176, M276, OM642, OM651 und OM656.

Was Fahrzeughalter jetzt tun sollten

Betroffene Halter werden schriftlich informiert. Alternativ kann auch eine Vertragswerkstatt prüfen, ob das eigene Fahrzeug betroffen ist.

Das Kraftfahrtbundesamt (KBA) führt den Rückruf unter der Referenznummer 16363R, der Hersteller nennt den Rückrufcode 4190026. Die Kundenhotline lautet: 00800 12 777 777.

Rückrufe nehmen deutlich zu

Der aktuelle Fall ist kein Einzelfall. Rückrufe sind in den vergangenen Jahren deutlich häufiger geworden. Nach Auswertungen des ADAC wurden 2025 insgesamt 532 Rückrufaktionen in Deutschland registriert, fast dreimal so viele wie noch 2010.

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Auch die Zahl der betroffenen Fahrzeuge steigt: 2024 waren es 2,84 Millionen Autos, ein Plus von 48 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Besonders häufig betroffen war zuletzt Mercedes-Benz mit 45 Rückrufen.

Als Gründe nennt der ADAC unter anderem die steigende technische Komplexität moderner Fahrzeuge sowie kürzere Entwicklungszyklen. Zudem bringen neue Hersteller zusätzliche Modelle auf den Markt. Gleichzeitig gehen Unternehmen heute offener mit Problemen um und starten Rückrufe früher als noch vor einigen Jahren.

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