Spritpreise
ADAC: Tankrabatt kommt nicht bei Autofahrern an
Aktualisiert am 02.05.2026 – 11:05 UhrLesedauer: 1 Min.
Trotz Steuersenkung sind die Spritpreise laut ADAC weniger stark gesunken als erwartet. Was der Automobilclub jetzt von den Mineralölkonzernen fordert.
Am Freitag gab es laut ADAC Tagesdurchschnittspreise bei Super E10 von 1,989 Euro, bei Diesel lag der Literpreis im Schnitt bei 2,079 Euro. Dies seien 13,7 beziehungsweise 13,6 Cent weniger als am Vortag gewesen.
Der Ölpreis habe seit den kurzfristigen Höchstständen Ende April wieder deutlich nachgegeben, sagte eine Sprecherin des Clubs. Dadurch gebe es zusätzlichen Spielraum für Preisreduzierungen. Die Steuersenkung müsse nun im Laufe des Samstags vollständig an die Verbraucher weitergegeben werden, verlangte sie.
Der Branchenverband Fuels und Energie hatte zum Start des Tankrabatts angekündigt, dass die volle Steuersenkung bei den Kunden ankommen soll.
Die Branche hatte zuvor aber auch darauf hingewiesen, dass sich in den Tanks vieler Tankstellen noch Kraftstoff befindet, der nach den alten Steuersätzen abgerechnet wurde. Entscheidend für den Steuernachlass ist nicht der Verkauf an der Tankstelle, sondern der Moment, in dem der Kraftstoff das Tanklager beziehungsweise die Raffinerie verlassen hat.
