Von Euronews
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Auf dem Monte Faeta in Italien, zwischen den Provinzen Pisa und Lucca, brennt ein riesiges Feuer, wo sich die Flammen, angeheizt durch starke Winde, weiter ausbreiten.
Das Feuer hat bereits etwa 800 Hektar Wald zwischen Santa Maria del Giudice, Asciano und San Giuliano Terme zerstört. Da in mehreren Gebieten Brände aktiv sind, war es besonders schwierig, diese einzudämmen.
Dutzende Waldbrandbekämpfungsteams arbeiteten zusammen mit der Feuerwehr die ganze Nacht daran, die Brände einzudämmen, unterstützt von Drohnen, die mit Wärmebildkameras ausgestattet waren, um die Ausbrüche zu überwachen. Seit den frühen Morgenstunden wurden die Lufteinsätze verstärkt: Mindestens drei Canadairs sind im Einsatz, flankiert von Hubschraubern der regionalen Flotte, die kontinuierlich Wasserstarts durchführen.
Windige Wetterbedingungen schüren die Flammen
Die Wetterbedingungen bleiben kritisch: Der anhaltende Wind schürt weiterhin die Flammen und behindert den Betrieb, was das Wiederaufflammen neuer Ausbrüche begünstigt.
Aus Sicherheitsgründen wurde die Evakuierung von etwa 3.000 Menschen angeordnet, insbesondere in den Gebieten Asciano und San Giuliano Terme. Das Katastrophenschutzsystem wurde aktiviert, um den Evakuierten zu helfen, mit besonderem Augenmerk auf die am stärksten gefährdeten Personen.
In den betroffenen Gebieten wurden zudem Straßensperren errichtet, um eine Behinderung der Rettungsfahrzeuge zu vermeiden und die Sicherheit der Einsätze zu gewährleisten.
Die Löscharbeiten gehen unvermindert weiter und die nächsten Stunden werden entscheidend sein: Viel wird von der Intensität des Windes und der Wirksamkeit des koordinierten Einsatzes zwischen Bodenteams und Luftfahrzeugen abhängen.
