„Der Anfang eines Lebens ohne Schmerzen“
Mit 34 Jahren: Ex-Fußballstar erhält neue Hüfte
29.04.2026 – 08:25 UhrLesedauer: 2 Min.
Im vergangenen Jahr beendete Erik Lamela aus gesundheitlichen Gründen seine Karriere. Jetzt unterzog er sich einem medizinischen Eingriff – und hofft auf Besserung.
Der ehemalige Fußballspieler Erik Lamela hat eine künstliche Hüfte erhalten. Das gab der 34-Jährige in einem Beitrag auf X bekannt.
„Ich habe zwar noch ein paar Schmerzen, hoffe aber, dass diese neue Hüfte der Anfang eines Lebens ohne Schmerzen ist“, schrieb Lamela unter anderem zu einem Foto von sich in einem Krankenhausbett. Auf diesem reckt der frühere Angreifer den Daumen in die Höhe.
Wir benötigen Ihre Einwilligung, um den von unserer Redaktion eingebundenen X-Inhalt anzuzeigen. Sie können diesen (und damit auch alle weiteren X-Inhalte auf t-online.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren.
Zudem veröffentlichte er eine Röntgenaufnahme seiner Hüfte, in der das künstliche Gelenk zu erkennen ist, sowie ein Video von seinem Bein. Auf diesem ist an der Außenseite ein riesiges Pflaster zu erkennen. Die Aufnahmen entstanden offenbar kurz nach der Operation.
Lamela hatte im August 2025 einen Schlussstrich unter seine Laufbahn als aktiver Profi gezogen. „Ich habe seit elf Jahren Hüftprobleme. 2017 wurde ich an beiden Hüften operiert, wobei die linke am stärksten betroffen war“, erklärte er damals.
Nach den Operationen hätten ihm die Ärzte vier weitere Jahre Spielzeit gegeben, so der ehemalige argentinische Nationalspieler. „Sie sagten mir, dass es mit der Zeit schlimmer werden würde und genau das erlebe ich jetzt. Mit viel Entbehrung, langen Stunden beim Physio, Krafttraining und unzähligen Injektionen und Behandlungen habe ich es geschafft, mehr als doppelt so lange zu spielen.“
Während seiner Karriere spielte Lamela unter anderem für die AS Rom, Tottenham Hotspur und den FC Sevilla. Mit den Spaniern gewann er 2023 die Europa League. Besondere Aufmerksamkeit erlangte Lamela 2021. Damals sicherte er sich mit einem Rabona-Tor, einem Trick, bei dem der Ball durch Überkreuzen der Beine geschossen wird, den Fifa-Puskás-Preis für das schönste Tor des Jahres.
