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Ex-Formel-1-Fahrer Mick Schumacher hadert mit IndyCar-Wechsel

wochentlich.deBy wochentlich.de28 April 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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Ex-Formel-1-Fahrer Mick Schumacher hadert mit IndyCar-Wechsel
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„Deutlich anstrengender“

Mick Schumacher hadert mit Wechsel in Rennserie

28.04.2026 – 19:03 UhrLesedauer: 2 Min.

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Mick Schumacher: Der frühere Formel-1-Pilot fährt seit Saisonbeginn in der IndyCar-Serie. (Quelle: IMAGO/Reginald Mathalone/imago-images-bilder)

Im Cockpit von Rahal Letterman Lanigan Racing läuft es für Mick Schumacher noch nicht wie geplant. Das beschäftigt den 27-Jährigen offenbar. Nun hat er über die Probleme gesprochen.

Der frühere Formel-1-Pilot Mick Schumacher hat zwei Monate nach seiner Premiere in der IndyCar Series noch immer mit der Umstellung zu kämpfen. „Die Aufhängung ist so stabil, dass es einem das Lenkrad oft aus den Händen reißt, wenn man nicht rechtzeitig loslässt“, sagte der 27-Jährige im Interview mit RTL/ntv, er stecke noch immer in der Umgewöhnungsphase.

Es ist „nicht unbedingt schwieriger, aber deutlich anstrengender“, beschrieb der Sohn von Rennfahrlegende Michael Schumacher die Unterschiede zwischen einem IndyCar und einem Formel-1-Wagen: „Das Auto hat keine Servolenkung, daher ist es sehr mechanisch und vermittelt eine direkte Übersetzung der Fahrweise. Es ist ein schönes Gefühl, weil man direkt spürt, was das Auto macht“.

In der Formel 1 wäre die körperliche Belastung ohne Servolenkung zu hoch, erklärt Schumacher: „Im IndyCar ist es so, dass man weniger Nackenbelastung hat, dafür aber deutlich mehr im Oberkörper arbeitet. Man muss das Lenkrad einfach wesentlich fester halten.“ Die Robustheit der IndyCars berge aber auch eine hohe Verletzungsgefahr. Dementsprechend gebe es auch eine hohe Anzahl an gebrochenen Handgelenken. „Für mich ist es deshalb sehr wichtig, im richtigen Moment die Hände vom Lenkrad zu nehmen.“

Angst, in der Serie um die US-amerikanische Meisterschaft mitzufahren, hat der erste deutsche IndyCar-Pilot seit 21 Jahren aber nicht. Die Serie gilt aufgrund der Geschwindigkeiten von bis zu 360 km/h als deutlich gefährlicher als die Formel 1. Er müsse sich nur noch an die Neuheiten gewöhnen, sagte Schumacher: „Wenn ich Angst hätte, wäre ich im falschen Sport. Es geht eher um Respekt und dieser ist derselbe. Das gesamte Umfeld ist anders, die Rennstrecken sind neu für mich. Die ersten Monate waren daher sehr lehrreich und ich hoffe, dass die Resultate dann auch dementsprechend bald kommen werden“.

In den bislang fünf Saisonrennen für das Team Rahal Letterman Lanigan Racing seit Anfang März, die teilweise im Oval gefahren werden, hatte er lediglich Platzierungen jenseits der Top-15 erreicht.

Auch in der neuen Heimat fühlt sich der ehemalige Formel-1-Pilot noch nicht hundertprozentig wohl. „Amerika ist aktuell der Ort, an dem ich meine Arbeit habe und Rennen fahren kann. Deshalb muss ich auch hierbleiben“, erklärte Schumacher. Trotzdem fehle ihm Europa: „Die USA sind ganz anders: sehr groß, weite Distanzen, man ist viel unterwegs. Ich meine, ich könnte aus der Schweiz innerhalb von zwei Stunden in Deutschland sein. Hier müsste ich jetzt elf Stunden im Flieger sitzen.“

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